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Schnittstellen-Update bis Dezember erforderlich Google fordert Play Developer API Version 3

| Redakteur: Stephan Augsten

Android-App-Entwickler, die ihre Anwendungen über Google Play veräußern wollen, müssen noch in diesem Jahr ihre Google Play Developer API auf Version 3 aktualisieren. Benutzer der ersten API-Version müssen dabei ein wenig mehr Hand anlegen.

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Google fordert Entwickler dazu auf, bis Dezember auf Version 3 der Google Play Developer API zu aktualisieren.
Google fordert Entwickler dazu auf, bis Dezember auf Version 3 der Google Play Developer API zu aktualisieren.
(Bild: Google)

Die Google Play Developer API dient dazu, In-App-Abrechnungs- und App-Verteilungs-Workflows zu automatisieren. Version 3 der API zeichnet sich beispielsweise durch gestaffelte Veröffentlichungen auf allen Release-Tracks aus: Von Apps im Open- oder Closed-Testing-Stadium über interne Test-Versionen bis hin zur Produktivversion.

Version 3 der Google Play Developer API deckt dabei alle Funktionen der Vorgängerversionen ab. Eben diese Versionen 1 und 2 sind ab dem 1. Dezember 2019 obsolet. Wollen Entwickler ihre App über Googles Marktplatz verbreiten, müssen sie die API also vorher gezwungenermaßen aktualisieren.

Verwendet der Entwickler die Client-Bibliotheken der Google Play API, wie sie für Java, Python und andere gängige Sprachen verfügbar sind, empfiehlt Google ein Update auf die neuesten Versionen. In vielen Fällen sei nur eine aktuelle Client-Bibliothek vonnöten. Google weist aber auch darauf hin, dass es mitunter nötig ist, spezifische Code-Verweise auf die verwendete API zu aktualisieren. Wie das aussieht, zeigen bei GitHub bereitgestellte Code-Beispiele.

Viele Drittanbieter-Plugins verwenden laut Google bereits die aktuelle API-Version. Bei nicht konformen Plugins müssten sich die User an den jeweiligen Support wenden. Ab Mitte Mai erhalten Entwickler aber auch entsprechende Warnungen in der Google Play Console. Ist noch die API-Version 1 im Einsatz, muss der Entwickler möglicherweise auch noch das API-Projekt mit der Google Console verknüpfen, hinter dem Link verbirgt sich ein entsprechender Leitfaden.

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