Entwickler sollen neue Android-Geräte bedienen

Google fordert Apps mit 64-Bit-Unterstützung

| Autor / Redakteur: Thomas Joos / Stephan Augsten

Ab August 2019 sollen neue und aktualisierte Android Apps parallel in 64 Bit veröffentlicht werden, mit Ausnahme von Spielen die auf Unity 5.6 oder älter basieren.
Ab August 2019 sollen neue und aktualisierte Android Apps parallel in 64 Bit veröffentlicht werden, mit Ausnahme von Spielen die auf Unity 5.6 oder älter basieren. (Bild: Google)

Google will bei Entwicklern von Apps durchsetzen, dass Apps in Google Play in Zukunft auch als 64-Bit-Version zur Verfügung stehen. Das soll ab August 2019 umgesetzt werden.

In Zukunft sollen neue mobile Applikationen und Updates für bestehende Apps als 64-Bit-Version zur Verfügung gestellt werden. Google erwartet, dass Entwickler ab August 32-Bit- und 64-Bit-Versionen ihrer Apps bereitstellen. Android unterstützt bereits seit Version 5 (Lollipop) 64-Bit-Geräte. Bis August 2021 sollen 32-Bit-Updates weiterhin möglich sein. Danach sollen für 64-Bit-Geräte auch nur noch entsprechende Apps verfügbar sein.

Erzwungen wird dies wohl dadurch, dass 32-Bit-Apps sich dann nicht mehr installieren lassen, da die Apps in Google Play nicht mehr für diese 64-Bit-Geräte verfügbar sind. Google geht aber davon aus, dass die Umstellung für Entwickler nicht sehr kompliziert ist, da die meisten Apps in nicht-nativem Code geschrieben sind.

32-Bit- und 64-Bit-Apps für passende Geräte

Im Auge hat Google hier vor allem Geräte, die mit Android 9 ausgestattet sind. Der Support für 32-Bit-Chips wird nicht eingestellt, entsprechende Geräte weiterhin mit 32-Bit-Apps unterstützt. Google will schlichtweg erreichen, dass sowohl 64-Bit-CPUs als auch die übrige Hardware optimal ausgenutzt werden. Ausnahmen soll es bei Android auf TVs sowie Apps für Wear OS geben.

Da Unity seit den Versionen 2017.4 und 2018.2 64-Bit-Unterstützung anbietet, gewährt Google bis August 2021 eine automatische Erweiterung für bestehende Spiele mit Versionen 5.6 oder älter. Unity bietet auch Anleitungen, die bei der Umstellung auf 64-Bit-kompatible Versionen helfen.

Entwickler können zur Überprüfung den APK Analyzer nutzen, um nach Bereichen im Code zu suchen, der noch nicht 64-Bit-kompatibel ist. Generell sollten Entwickler laut Google so schnell wie möglich ihre SDKs und Bibliotheken auf 64-Bit-Versionen umstellen.

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