Quelloffene DevOps-Plattform GitLab feiert zehnjähriges Jubiläum

Autor / Redakteur: Martin Hensel / Stephan Augsten

Am 8. Oktober 2021 feiert die Open-Source-DevOps-Plattform GitLab ihr zehnjähriges Bestehen. Dieser Meilenstein unterstreicht, dass der Einsatz Cloud-nativer Kollaborationsplattformen in der Softwareentwicklung etabliert ist.

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GitLab feiert zehnjährigen Geburtstag und erfreut sich anhaltender Beliebtheit.
GitLab feiert zehnjährigen Geburtstag und erfreut sich anhaltender Beliebtheit.
(Bild: GitLab)

GitLab wurde 2011 von Dmitriy Zaporozhets ins Leben gerufen, um eine effiziente und komfortable Möglichkeit der Zusammenarbeit mit seinem Team zu schaffen. Mit Unterstützung von Sid Sijbranij entstand 2013 die GitLab Enterprise Edition, im Jahr 2014 erfolgte die Unternehmensgründung in den USA.

Nach wie vor erscheint immer am 22. eines Monats eine neue Version – das 120. Release ging zuletzt am 22. September 2021 an den Start. GitLab schätzt seine Nutzerbasis auf etwa 30 Millionen registrierte Nutzer weltweit. Neben Unternehmen vom Start-up bis zum Großkonzern zählen auch Organisationen wie das Schweizer CERN zum Anwenderkreis.

GitLab selbst arbeitet seit seiner Gründung vollständig auf Remote-Basis und beschäftigt rund 1.300 Mitarbeiter in über 65 Ländern. Die daraus entstandenen Erfahrungen hat das Unternehmen in einem öffentlich zugänglichen Online-Handbuch als Leitfaden für den Aufbau einer Remote-Kultur zusammengefasst.

Teamwork deutlich verbessert

Grundsätzlich ist GitLab davon überzeugt, dass Open-Source-Plattformen die Zusammenarbeit im Team und die Code-Qualität verbessern, weil sie sich sehr gut für dezentrale Mitarbeiter und den Einsatz in komplexen Multi-Cloud-Umgebungen eignen. Vor der Cloud-Ära waren Zusammenarbeit und Kreativität oft eingeschränkt, weil die Teammitglieder bei der Softwareentwicklung auf eine einzige Organisation oder einen einzigen Technologie-Stack begrenzt waren.

Dies unterstreichen auch die Ergebnisse einer GitLab-Umfrage unter Entwicklern und Sicherheitsexperten. Demnach veröffentlicht eine Mehrheit (60 Prozent) Code zweimal schneller als zuvor. Zudem führen Sicherheitsteams mehr Sicherheitsscans als jemals zuvor durch: Mehr als die Hälfte der Befragten nutzt SAST-Scans, 44 Prozent führen DAST-Scans durch und rund 50 Prozent scannen Container und Abhängigkeiten. Künftig wollen drei Viertel der DevOps-Teams entweder maschinelles Lernen, Künstliche Intelligenz oder Bots für Tests und Code-Reviews nutzen.

„GitLab entwickelt sich ständig weiter und liefert jeden Monat neue Produktverbesserungen aus. Es ist erstaunlich, dass wirklich jeder einen Beitrag leisten kann, um die DevOps-Plattform für die Zukunft zu rüsten – sei es nun durch die Einsicht in transparente Roadmaps, die Diskussion eines Feature-Vorschlags, die Überprüfung eines Merge-Requests, das Hinzufügen von Dokumentation, den Austausch von Wissen in Blog-Posts und vieles mehr“, meint Michael Friedrich, Senior Developer Evangelist von GitLab.

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