Kommandozeile individuell anpassen GitHub CLI 2.0 unterstützt Erweiterungen

Redakteur: Stephan Augsten

Mit sogenannten Extensions bietet GitHub CLI 2.0 die Möglichkeit, benutzerdefinierte Befehle zu erstellen. Ziel ist es, dass Developer möglichst unterbrechungsfrei im Terminal arbeiten können.

Mit den sogenannten Extensions lässt sich das GitHub CLI 2.0 künftig an eigene Bedürfnisse anpassen.
Mit den sogenannten Extensions lässt sich das GitHub CLI 2.0 künftig an eigene Bedürfnisse anpassen.
(Bild: GitHub)

Unser Ziel mit GitHub CLI 1.0 war es, erstaunliche Werkzeuge zu entwickeln, die es Ihnen ermöglichen, die häufigsten Entwickler-Workflows nahtlos im Terminal zu erledigen. Auf dieser Grundlage haben wir weiter aufgebaut und die Unterstützung für Skripte und die Arbeit mit GitHub Actions deutlich verbessert. Aber wir wussten, dass ein Einheits-Tool niemals die Bedürfnisse aller Entwickler erfüllen würde.

Schon Version 1.0 von GitHub CLI zielte darauf ab, die häufigsten Entwickler-Workflows im Terminalfenster erledigen zu können, später kamen Skripte und die Actions-Integration hinzu. Den Urhebern ging das aber nicht weit genug, weshalb das GitHub CLI 2.0 sich nun erweitern und damit ein Stück weit individualisieren lässt.

Erweiterungen lassen sich eigenständig erstellen oder auch aus fremden Quellen installieren. Jede Extension wird als Repository mit dem Präfix „gh-“ bereitgestellt. Das bereits integrierte Tool „gh extension create“ vereinfacht dabei den Einstieg, indem es ein gerüstartiges Repository mit einigen vorgefertigten Bash-Funktionen erstellt.

Darüber hinaus hat GitHub auch eigene Beispiel-Extensions erstellt, die einen ersten Einblick in die Möglichkeiten geben sollen:

gh user-status: Diese Erweiterung erlaubt es, den Benutzerstatus schnell per Terminalbefehl zu ändern, um auf Abwesenheiten und ähnliches hinzuweisen.

gh branch: Ein Branch-Navigator, der Zweige nach Aktualität ordnet und Informationen über alle zugehörigen Pull Requests anzeigt.

gh contribute: Zeigt Open-Source-Projekte an, in denen Probleme mit den Labels „Help wanted“ oder „Good first issue“ ohne zugehörige Pull Requests hinterlegt wurden.

gh triage: Greift den Prozess des Issue-Trackings in GitHubs Open-Source-Repository auf und macht ihn breiter nutzbar.

gh screensaver: Ein (etwas überflüssiger) ASCII-Bildschirmschoner.

Weitere Informationen über das Erstellen von CLI-Erweiterungen in der GitHub-Dokumentation.

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