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Skripting, Issue-Behandlung und Pull Requests via Terminal GitHub CLI 1.0 entwächst der Beta-Phase

| Redakteur: Stephan Augsten

Anfang dieses Jahres hat GitHub die Beta der Terminal-Befehlszeile GitHub CLI verfügbar gemacht. Seither haben Benutzer über die Schnittstelle 250.000 Pull-Anfragen erstellt, über 350.000 Merges durchgeführt und über 20.000 Rückmeldungen per CLI erstellt.

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Mit der Befehlszeilen-Schnittstelle ermöglicht es GitHub, viele Development-Workflows direkt im Terminal abzuarbeiten.
Mit der Befehlszeilen-Schnittstelle ermöglicht es GitHub, viele Development-Workflows direkt im Terminal abzuarbeiten.
(Bild: GitHub)

Das GitHub Command Line Interface (CLI) wurde aus Produktivitätsgründen erdacht: Es soll Entwicklern helfen, sich dank weniger Tool- und Kontextwechsel zu konzentrieren, und vereinfacht das Schreiben von Skripten sowie das Erstellen von Workflows. Nun ist GitHub CLI aus der Beta-Phase heraus und steht für Windows, MacOS und Linux zum Download bereit.

Mit GitHub CLI 1.0 lässt sich der gesamte GitHub-Workflow vom Terminal aus abbilden, vom Managen und Erstellen von Issues bis hin zu den eigentlichen Veröffentlichungen. Direkte Aufrufe der GitHub-API erlauben es, nahezu jede Aktion zu skripten. Dabei lässt sich für jeden Befehl ein benutzerdefinierter Alias vergeben.

Eine Zusammenfassung der wichtigsten Befehle vom Klonen von Repositories über die Issue-Behandlung, Pull Requests und Build Tests bis hin zum Alias-Setting finden sich im GitHub-Blogeintrag zur CLI 1.0. Die Produktdesignerin Amanda Pinsker weist dort auch auf die Integration mit GitHub Server hin.

GitHub CLI lasse sich demzufolge mit Repositories verwenden, die auf GitHub Enterprise Server 2.20 und höher gehostet werden. „Dies war die häufigste Anfrage seit der Ankündigung der Beta-Version“, schreibt Pinsker, „und wir freuen uns, dass immer mehr Benutzer von GHES in der Lage sein werden, auch GitHub CLI zu verwenden“.

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