Continuous-Integration- und -Deployment-Workflows

GitHub Actions API wird CI/CD-fähig

| Redakteur: Stephan Augsten

Beta-Tester von GitHub Actions wünschten sich CI/CD-Funktionen, die API wurde jüngst entsprechend erweitert.
Beta-Tester von GitHub Actions wünschten sich CI/CD-Funktionen, die API wurde jüngst entsprechend erweitert. (Bild: GitHub)

Als API für Code-gesteuerte Development-Workflows soll GitHub Actions dabei helfen, ganze Softwareentwicklungsvorgänge zu teilen. CI/CD-Fähigkeiten gingen der Lösung aber ab, wie Beta-Testern auffiel.

Mit GitHub Actions lassen sich ganze Development-Workflows schrittweise als Code in einem Repository abbilden. So können Softwareentwickler ihre Praktiken und Prozesse erstellen und untereinander teilen, wiederverwenden und forken.

Die bereits 2018 angekündigte Programmierschnittstelle für Automatisierungs- und Anpassungs-Workflows befindet sich noch bis zum 13. November 2019 im Beta-Stadium. Im Zuge der Testphase wünschten sich die Tester innerhalb der GitHub-Community allerdings auch Unterstützung für Continuous-Integration- und -Deployment (CI/CD).

Fortan ermöglicht GitHub Actions das Automatisieren von Build-, Test- und Deploy-Schritten auf jeder Plattform, darunter Linux, macOS und Windows. Workflows lassen sich dabei in einem Container oder in einer Virtual Machine ausführen. Darüber hinaus wurde der Support auf weitere Sprachen und Frameworks ausgeweitet, so dass die API nun Node.js, Python, Java, PHP, Ruby, C/C++, .NET sowie Android und iOS unterstützt.

Multi-Container-Apps, beispielsweise ein Web-Service samt zugehöriger Datenbank, können gemeinsam getestet werden, indem die Workflow-Datei um den „docker-compose“-Befehl erweitert wird. Zusammengefasst bietet GitHub Actions folgende neue Funktionen:

  • Matrix-Builds zum parallelen Testen mehrerer Versionen;
  • Live-Logs, die Echtzeit-Feedback anzeigen;
  • die Möglichkeit, Aktionen und Workflows wie Code zu schreiben, zu bearbeiten, wiederzuverwenden, zu teilen und zu teilen.
  • die Möglichkeit, gängige Aufgaben des Entwickler-Workflows zu automatisieren, z.B. die Prüfung und Verwaltung von Problemen, automatisierte Freigaben und die Zusammenarbeit mit Anwendern;
  • die Möglichkeit der Veröffentlichung und des Consuming von Paketen aus Container-Registrierungen und Zugriff auf die GitHub-Paket-Registrierung vor der allgemeinen Verfügbarkeit;
  • empfohlene Workflows, die Entwicklern den Einstieg in die Arbeit mit CI/CD in Actions erleichtern;
  • ein Ökosystem von Partnern wie LaunchDarkly, mabl, Code Climate, GitKraken und CircleCI.

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