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Internetknoten-Konsortium will besseres Peering Gemeinsame API dreier IX-Betreiber

| Redakteur: Stephan Augsten

Die drei Internetknoten-Betreiber AMS-IX aus Amsterdam, DE-CIX in Frankfurt und LINX in London haben gemeinsam ein Application Programming Interface entwickelt. Über die Programmierschnittstelle sollen sich Interconnection-Dienstleistungen einfacher bereitstellen und konfigurieren lassen.

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Die IX-API wurde bereits von Colocation-Anbietern getestet und soll die Bereitstellung von Interconnection-Diensten verbessern.
Die IX-API wurde bereits von Colocation-Anbietern getestet und soll die Bereitstellung von Interconnection-Diensten verbessern.
(Bild: IX-API.net)

Die Internet-Exchange-, kurz IX-API zielt darauf ab, dass Nutzer ihre bestehenden Services selbst verwalten und so ihr Peering optimieren können. Das reicht von der Bestellung neuer Ports bis zur Überwachung des Bereitstellungsprozesses. Mitentwickler, Kunden und Partner sollen gleichermaßen profitieren.

Als Testkunden konnten die Rechenzentrumsbetreiber Interxion und Epsilon, die ihrerseits Cloud-basierte Kommunikations- und Colocation-Dienste anbieten, die Neuentwicklung testen. Laut Dr. Thomas King, Chief Technology Officer bei DE-CIX, wurde die IX-API auf der grünen Wiese entwickelt.

Der neue Standard dürfte auch von anderen Internet Exchanges und Interconnection-Providern übernommen werden, zeigt sich Dr. King überzeugt: „Es gibt eine große Überschneidung bei Kunden zwischen den drei Exchanges, die mit den gleichen Remote-Peering-Partnern und Datencentern arbeiten. Eine vereinheitlichte Schnittstelle ist daher ein großer Schritt vorwärts für die gesamte Branche.“

AMS-IX, DE-CIX und LINX sind Teil des European Peering Forum (EPF) und stellen das neue Projekt gemeinsam mit Epsilon und Interxion aktuell auf dem EPF14 in Tallinn, Estland vor. Weitere Informationen zum IX-API-Projekt und zu Events, auf denen das Team vertreten sein wird, auf der Webseite IX-API.net.

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