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GitLab kauft Security-Anbieter Fuzzit und Peach Tech Fuzz Testing als Bestandteil der DevSecOps-Pipeline

| Redakteur: Stephan Augsten

Mit zwei Übernahmen rüstet DevOps-Spezialist GitLab bei den Testing-Kapazitäten auf: Know-how in Protokoll-Fuzzing und API-basiertem DAST, sprich Dynamic Application Security Testing, kommt von Peach Tech. Fuzzit hingegen steuert kontinuierliches Code Fuzzing bei.

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GitLab rüstet die eigene DevOps-Plattform mit Fuzzing-Techniken auf.
GitLab rüstet die eigene DevOps-Plattform mit Fuzzing-Techniken auf.
(Bild: GitLab)

GitLab konzentriert sich darauf, eine durchgängige Lösung für den kompletten DevOps-Lebenszyklus bereitzustellen. Strategisch heißt das für das Unternehmen auch, Security in die DevOps-Pipeline zu integrieren und somit DevSecOps zu etablieren. Die Akquisitionen der Security-Spezialisten Peach Tech und Fuzzit sollen dabei helfen.

Im Zuge der Übernahmen integriert GitLab also voll ausgereifte Lösungen, die unter anderem Protokoll-Fuzzing, API-Fuzzing, DAST-API-Tests und Coverage-guided (auch: Greybox) Fuzzing ermöglichen, ins eigene Tool- und Service-Portfolio. Fuzz-Testing soll damit innerhalb der CI/CD-Umgebung von GitLab einen Shift Left vollziehen.

Beim Fuzz Testing oder auch Fuzzing werden bewusst maliziöse oder absurde Eingaben getätigt, um Bugs, Abstürze und ausnutzbare Schwachstellen zu identifizieren. Die abdeckungsgesteuerten und verhaltensorientierten Fuzz-Tests innerhalb der GitLab-Plattform sollen also dabei helfen, Schwachstellen zu finden, die bei traditionellen Application-Security- und Qualitätssicherungs-Tests übersehen werden.

„Die Integration der Fuzzing-Technologien von Peach Tech und Fuzzit in die Sicherheitslösungen von GitLab wird unseren Benutzern eine noch robustere und gründlichere Erfahrung beim Testen der Anwendungssicherheit bieten“, verspricht GitLab-CEO Sid Sijbrandij. Dies vereinfache bestehende Arbeitsabläufe und fördere die Zusammenarbeit von Entwicklungs-, Sicherheits- und Betriebsteams.

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