Sichere, vernetzte Verkehrsanwendungen

Fraunhofer stellt Rapid Innovation Framework vor

| Autor: Stephan Augsten

Mit dem Rapid Innovation Toolkit des Fraunhofer Leistungszentrums soll es möglich sein, eingebettete Anwendungen in einem frühen Stadium zu testen.
Mit dem Rapid Innovation Toolkit des Fraunhofer Leistungszentrums soll es möglich sein, eingebettete Anwendungen in einem frühen Stadium zu testen. (Bild: Fraunhofer)

Kooperative und vernetzte Verkehrsanwendungen, wie sie in Connected Cars zum Einsatz kommen, sollten von Grund auf sicher sein. Das Fraunhofer Leistungszentrum hat ein neues Toolkit für „Sichere Vernetzte Systeme“ entwickelt und stellt dieses in einem Whitepaper vor.

Drei Fraunhofer-Institute bzw. -Einrichtungen haben am Entwurf eines Rapid Innovation Tool Kit mitgewirkt, das den Entwicklungsprozess für vernetzte Mobilitätsanwendungen beschleunigen soll: Fraunhofer AISEC (Angewandte und Integrierte Sicherheit), EMFT (Einrichtung für Mikrosysteme und Festkörper-Technologien) und ESK (Eingebettete Systeme und Kommunikationstechnik).

In dem zugehörigen Whitepaper beschreiben die Forscher ihren Ansatz nach einer kurzen Einführung über alle Phasen des Entwicklungszyklus hinweg: vom Design über Simulationen, virtuelle Tests, Application und Security Testing bis hin zu Deployment und Prototyping. So stehe bereits in der frühen Entwicklungsphase ein sicherer Prototyp zur Verfügung.

Mit dem Prototyp ließen sich anschließend Erfahrungen aus Feldtests sammeln, die dabei helfen sollen, die angestrebte Anwendung schnell zu verbessern. Das Software-Toolkit sei dazu in der Lage, Abweichungen vom spezifizierten Verhalten aufzuspüren und fehlerhafte Funktionen in verteilten Systemen sofort zu lokalisieren und zu identifizieren. Auf die implementierte Anwendung können dann umfangreiche Sicherheitstests angewendet werden, um einen sicheren Betrieb zu gewährleisten.

Insbesondere die Fehlersuche in der Testphase lasse sich wesentlich verkürzen, verspricht das Fraunhofer Leistungszentrum. Dadurch sinken die Kosten für Fahrzeughersteller und Zulieferer, aber auch für die Hersteller intelligenter Infrastruktur und von intelligentem Equipment für Fußgänger und Radfahrer.

Interessierte können das Whitepaper „A Rapid Innovation Framework for Connected Mobility Applications“ direkt auf der Fraunhofer-Seite herunterladen.

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