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Grafische Oberflächen für Linux-Applikationen FMXLinux für Delphi und RAD Studio

| Redakteur: Stephan Augsten

Das mit RAD Studio und Delphi integrierte Framework FireMonkey, kurz FMX, unterstützt nun auch Linux-Distributionen. Linux als Zielplattform lässt sich dabei sowohl zu bestehenden als auch zu neuen Anwendungen hinzufügen.

FMXLinux portiert das plattformübergreifende Grafikframework Firemonkey auf Linux-Plattformen.
FMXLinux portiert das plattformübergreifende Grafikframework Firemonkey auf Linux-Plattformen.
(Bild: FMXLinux.com)

Das FireMonkey-Framework dient dazu, grafische Oberflächen für die Betriebssysteme Windows, macOS, Android und iOS zu erstellen. Nun kommen 64-Bit-fähige Linux-Distributionen als unterstützte Plattform hinzu, die entsprechende Framework-Implementierung nennt sich FMXLinux.

Das Framework lässt sich dabei nahtlos in die (IDEs) integrierten Entwicklungsumgebungen Delphi und RAD Studio einbinden. FMXLinux steht für Kunden mit aktivem Abonnement für die jeweiligen Enterprise- oder Architect-Editionen bereit.

FMXLinux portiert das plattformübergreifende Grafikframework auf Linux und erweitert damit die Auswahl der Zielsysteme für Applikationen mit grafischer Oberfläche. Die FireMonkey-Komponenten für das User Interface arbeiten unmittelbar auf den Linux Clients. RAD-Studio-Funktionen wie LiveBindings lassen sich ebenfalls in Linux-Applikationen nutzen.

Dank WebKitGTK-Unterstützung besteht auch ist die Möglichkeit, FMXLinux-basierte Anwendungen als HTML5-Webanwendung im Browser auszuführen. Um sich grundlegend mit den Möglichkeiten von Delphi und C++ vertraut zu machen, stellt Embarcadero eine Testversion von RAD Studio zur Verfügung.

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