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Subscription-Modell für App-Anbieter Flexiblere Abo-Verwaltung bei Google Play

| Autor: Stephan Augsten

App-Abonnements im Android-Marktplatz Google Play verzeichnen laut Google ein hohes Wachstum. Um den Komfort für User sowie App-Anbieter zu erhöhen, hat Google einige Neuerungen angekündigt.

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Google vereinfacht die Abo-Verwaltung für App-Anbieter und deren Nutzer.
Google vereinfacht die Abo-Verwaltung für App-Anbieter und deren Nutzer.
(Bild: Google)

Für Abo-Nutzer hat Google mit dem sogenannten Subscription Center bereits an der Benutzerfreundlichkeit geschraubt. Neben einer übersichtlichen Auflistung bietet dies neuerdings die Möglichkeit, alternative Bezahlmethoden zu hinterlegen, bestehende Verträge zu verlängern sowie Abos auszusetzen und zu reaktivieren.

Für App-Entwickler und -Anbieter hat Google nun neue Tools angekündigt, welche die Flexibilität erhöhen und den Verwaltungsaufwand reduzieren sollen. Bei Preisänderungen beispielsweise soll es möglich sein, den Nutzer einfach über Google Play zu bitten, das neue Entgelt zu akzeptieren, ohne eine komplett neue Produkt-ID (Stock Keeping Unit, SKU) anlegen zu müssen.

Der User wird per Mail, Push-Benachrichtigungen und In-App-Messaging über die Änderung informiert. Stimmt er der Preisänderung nicht zu, wird das Abonnement automatisch gekündigt. Interessierte App-Hersteller können an einem Early-Access-Programm teilnehmen.

Weitere Funktionen, die eine komfortablere Verwaltung von Abonnements ermöglichen sollen, sind:

  • Upgrade eines Abonnements ohne Änderung des Ablaufdatums des Benutzers
  • Teilrückerstattungen aus der Play Console heraus
  • Erstattung spezifischer Abonnement-Verlängerungen (bislang funktionierte dies nur bei der letzten)
  • Verwendung von Auftrags-IDs mit der serverseitigen API
  • Verwendung der Rückerstattungs-API mit der „Google Play Developer“-API
  • Kürzere Aktualisierungsintervalle für Test-Abonnements und flexible Einführungspreise für Neuabonnenten

Um diese Funktionen nutzen zu können, müssen Abo-Anbieter die zur Google I/O veröffentlichte Version 1.1 der Google Play Billing Library verwenden. Die Abrechnungsbibliothek selbst ist eine Abstraktionsschicht über der AIDL-Datei. API-Updates werden laut Google automatisch übernommen, wenn die Build-Dependency-Datei im Zuge der Neukompilierung aktualisiert wird. Preisänderungen und Upgrades/Downgrade mit gleichem Ablaufdatum lassen sich nur über die Abrechnungsbibliothek tätigen.

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Über den Autor

 Stephan Augsten

Stephan Augsten

Chefredakteur, Dev-Insider