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Container-Laufzeiten im Überblick, Teil 1 Es muss nicht immer Docker mit runc sein

Von Christian Rentrop

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Wer an Container denkt, denkt zunächst an Docker. Hier ist „runc“ die Standard-Engine – dabei gibt es noch eine ganze Reihe anderer Container-Runtimes, die sich ebenso gut für die Software-Entwicklung eignen. Doch worin unterscheiden sich diese?

Docker kommt standardmäßig mit dem runc-Unterbau, andere Container-Runtimes sind aber zuhauf vorhanden.
Docker kommt standardmäßig mit dem runc-Unterbau, andere Container-Runtimes sind aber zuhauf vorhanden.
(Bild: Freddy / Pixabay)

Container-Runtimes sind praktisch, aber auch komplex. Mit ihrer Hilfe ist es ein Kinderspiel, Anwendungen in einem isolierten, standardisierten und skalierbaren Umfeld zu einem Paket zu schnüren und zu betreiben. Sie funktionieren unabhängig von der zugrundeliegenden Plattform.

Die damit verbundene einfache Übertragbarkeit macht sie sowohl in der Software-Entwicklung als auch später im praktischen Betrieb einer Anwendung nahezu unverzichtbar: Neben der Technologiebranche setzen inzwischen viele Industriebereiche wie der Handel oder Online-Anbieter auf die Technik, um die Homogenität der oft auf viele Server und Systeme verteilten Anwendungen zu gewährleisten.