Umfrage zum digitalen Wandel in Unternehmen Durchbruch bei Agile und Change Management

Redakteur: Stephan Augsten

Agile Methoden und das damit verbundene Change-Management finden in immer mehr Unternehmen Anklang: 51 Prozent der Firmen setzen immer, größtenteils oder manchmal auf Agile, zeigt eine Studie von Bitkom Research.

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51 Prozent der Firmen setzen immer, größtenteils oder manchmal auf agile Methoden.
51 Prozent der Firmen setzen immer, größtenteils oder manchmal auf agile Methoden.
(Bild: Bitkom Research / Tata Consultancy Services)

Mehr als die Hälfte der Unternehmen in Deutschland nutzt regelmäßig agile Methoden, um neue Produkte oder Dienstleistungen schnell und bedarfsgerecht zu entwickeln. 22 Prozent tun dies hingegen nie. Dies ergab eine repräsentative Umfrage von Bitkom Research im Auftrag des IT-Dienstleisters Tata Consultancy Services (TCS).

Change Management hilft vielen Unternehmen dabei, ihre Initiativen zur Modernisierung ihrer IT und Entwicklung zu begleiten. Demnach nutzt mehr als die Hälfte der Unternehmen (54 Prozent) entsprechende Methoden – ein Zuwachs von 18 Prozentpunkten im Vergleich zu 2017, als die Studie erstmals die Frage danach stellte. In den großen Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern vertrauen sogar schon mehr als zwei Drittel (69 Prozent) auf Change-Management-Methoden.

Aber welcher Unternehmensbereich koordiniert eigentlich das Änderungsmanagement? Am häufigsten sind es die IT-Abteilung (40 Prozent), eine spezielle Digitalisierungseinheit (38 Prozent), die Unternehmensführung (27 Prozent) und die Unternehmenskommunikation (25 Prozent, Mehrfachnennungen möglich). Jedes zweite Großunternehmen (53 Prozent) verfügt dabei über eine eigene Digitalisierungseinheit oder einen eigens eingestellten Changemanager.

„Wir erleben eine Transformation im Zeitraffer“, sagt Dr. Kay Müller-Jones. „Was Anfang 2020 undenkbar schien, ist heute fast Standard: Ganze Konzerne arbeiten im Homeoffice. Teammeetings, sogar Messen und Konferenzen, finden virtuell statt.“ Besonders häufig trifft das auf Team-Besprechungen zu (90 Prozent), ein Zuwachs von 14 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr. Die flexible Arbeitszeitgestaltung (89 Prozent) steigt ebenfalls um 14 Prozentpunkte.

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