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Erste „Drupal Europe“ im September Drupal-Konferenz befeuert „Open Web“-Gedanken

| Autor: Stephan Augsten

Mitglieder der deutschen Drupal-Community und des Vereins Drupal e.V. richten im September eine eigene Konferenz aus. Die „Drupal Europe“ dreht sich dabei nicht nur um das entsprechende Content Management System, auch andere Open-Source-Projekte dürfen sich präsentieren.

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Auf der europäischen Drupal-Konferenz dreht sich nicht alles um das gleichnamige CMS.
Auf der europäischen Drupal-Konferenz dreht sich nicht alles um das gleichnamige CMS.
(Bild: DrupalEurope.org)

Den 2017 gefassten Beschluss der internationalen Drupal Association, künftig auf eine europäische DrupalCon zu verzichten, wollte die deutsche Drupal-Gemeinschaft nicht so einfach hinnehmen. Gemeinsam mit dem Drupal-Verein wurde als Ersatzveranstaltung die „Drupal Europe“ ins Leben gerufen, die von Montag bis Freitag, 10. Bis 14. September 2018 in Darmstadt zu Hause ist.

Die Finanzierung ohne bestehende Mittel war dabei eine Herausforderung, die Planung und Umsetzung des Programms eine andere. Die Bereitschaft in der Community, an der Konferenz mitzuwirken, sei allerdings groß gewesen. Zum Kern-Organisations-Team zählen beispielsweise Drupal-Experten aus acht Nationen und drei Kontinenten.

Klassische Entwicklerthemen sowie die künftige Entwicklung des Drupal CMS werden in Talks und Workshops besprochen. Im Rahmen des „Mentoring“ werden derweil Einsteiger an Drupal herangeführt. Über eigene Open-Source-Projekte sowie Möglichkeiten und Erfahrungen werden unter anderem Kai Riecke, CTO bei Burda, Michael Godeck, Business Analyst bei Pfizer oder Rocket.Chat-Erfinder Gabriel Engel berichten.

Auf dem Programm steht auch ein gemeinsames Panel von WordPress-Gründer Matt Mullenweg, Google Global Product-Expertin Barb Palser und Drupal-Gründer Dries Buytaert. Es soll sich also nicht alles um das Drupal CMS drehen, wie Stefan Auditor, Vorstand des Drupal e.V. und Geschäftsführer von erdfisch, im Vorfeld unterstreicht: „Wir wollen zeigen, dass wir auch über Drupal hinausschauen, und wir den Austausch mit anderen Open-Source-Programmen wertschätzen“

Die „Open Web Lounge“ bietet Raum für einen plattformübergreifenden Austausch aller „CMS Communities“. Damit wolle man aktiv die Interaktion und Kooperation zwischen verschiedenen Open-Source-Systemen fördern, wie auch das Sponsoring durch den Open-Web-Giganten „Automattic“ unterstreiche.

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Über den Autor

 Stephan Augsten

Stephan Augsten

Chefredakteur, Dev-Insider