Update: Erweiterte Container-Orchestrierung bei Docker EE

Docker-Betas mit Kubernetes-Support

| Redakteur: Stephan Augsten

Die neueste Beta von Docker for macOS unterstützt erstmals Kubernetes, das Feature muss allerdings explizit aktiviert werden.
Die neueste Beta von Docker for macOS unterstützt erstmals Kubernetes, das Feature muss allerdings explizit aktiviert werden. (Bild: Docker / Kubernetes)

Von Docker for macOS sowie der Enterprise Edition ist eine neue Version mit Beta-Kubernetes-Unterstützung im Edge-Release-Kanal erschienen. Sobald die Version für Windows folgt, hätte der Hersteller das auf der DockerCon gegebene Versprechen vollumfänglich eingelöst.

Update: Eine Woche nach der Beta von Docker for macOS mit Kubernetes-Unterstützung ist auch ein entsprechendes Release der Docker Enterprise Edition (EE) live gestellt worden. Damit ist es möglich, ein Single-Node Kubernetes-Cluster direkt auf dem jeweiligen System auszuführen. Somit lassen sich sowohl kubectl-Befehle als auch Docker-Befehle nutzen, um Container zu steuern.

Die neuen Docker-Versionen sollen innerhalb weniger Minuten installiert und nutzbar sein, Updates werden automatisch eingespielt. Für den Download und die Verwendung der Kubernetes-Komponenten muss man sich allerdings auf dem Edge-Kanal befinden, da die neuen Features noch experimentell sind. Die Versionsnummer sollte nach beim Mac-Update 17.12.0-ce-mac45 oder höher lauten.

Die Kubernets-Integration stellt eine zusätzliche Option zur Container-Orchestrierung neben dem hauseigenen Docker Swarm dar. Für Entwickler bedeutet das, dass sie künftig über ein und dasselbe System sowohl Docker-Compose- als auch Swarm-basierte Anwendungen entwickeln und gleichzeitig Kubernetes-optimierte Anwendungen ausrollen können. Alle Container-Tasks – Build, Run und Push – laufen auf derselben Docker-Instanz mit einem gemeinsamen Set aus Images, Volumes und Containern.

Docker wird somit also eine End-to-End-Suite, die sich aus den populärsten Container-Management-Anwendungen und -Diensten zusammensetzt. Die Features beginnen bei der Entwickler-Workstation, reichen über das Testing sowie Continuous-Integration und -Delivery bis hin zum eigentlichen Produktionssystem On-Premises oder in der Cloud.

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