Consol-Listicle zu Low-Code-Funktionen Digitalisierung forciert Low-Code-Entwicklung

Von Stephan Augsten

Die Digitalisierung und auch der Fachkräftemangel haben die Nachfrage nach No-Code- und Low-Code-Entwicklungsmodellen massiv befeuert. Beide Ansätze zielen auf kürzere Entwicklungszyklen ab. Was Low-Code-Plattformen konkret bieten sollten, zeigt IT-Dienstleister Consol auf.

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Digitalisierung und Fachkräftemangel befeuern die Nachfrage nach No-Code- und Low-Code-Entwicklungsmodellen.
Digitalisierung und Fachkräftemangel befeuern die Nachfrage nach No-Code- und Low-Code-Entwicklungsmodellen.
(Bild: Consol)

Zwischen No-Code- als auch Low-Code-Plattformen gibt es gravierende Unterschiede. Der No-Code-Ansatz beschreibt die Möglichkeit, Applikationen vollständig ohne Scripting- beziehungsweise Programmieraufwand über grafische Editoren zu adaptieren. Komplexere Anforderungen sind damit in der Regel nicht umsetzbar, ebenso wird der Datenaustausch mit Drittsystemen, insbesondere unter Einbindung der Businesslogik, nur sehr eingeschränkt oder überhaupt nicht unterstützt. Folglich eignet sich die No-Code-Nutzung vor allem für relativ einfache Anwendungsfälle.

Mit Low-Code-Tools hingegen lassen sich nicht nur einfache, sondern auch aufwändige technische und fachliche Aufgaben mit einem geringen Programmier- oder Scriptingaufwand erledigen. Sie unterstützen auch die Umsetzung komplexer organisatorischer und prozessualer Anforderungen oder die Interaktion und den Datenaustausch mit Drittsystemen im Unternehmen. Während mit No-Code bereits IT-affine Fachabteilungen Lösungen erstellen können, erfordern Low-Code-Ansätze die Einbindung von IT-Experten, wobei es nicht zwingend Programmierer sein müssen.

Aufgrund des größeren Funktionsumfangs und der höheren Flexibilität werden vor allem Low-Code-Ansätze weiter an Attraktivität gewinnen. Was muss aber nun eine gute Low-Code-Plattform konkret bieten? Prinzipiell sollte sie ohne Programmierung auskommen und die Anpassung komplexer Anforderungen über Scripting auf Basis vorhandener APIs ermöglichen, damit die Systeme releasefähig bleiben. Eine Programmierung kann zum Beispiel dann erforderlich sein, wenn die Benutzeroberflächen individuell angepasst werden müssen.

Eine Low-Code-Plattform umfasst folgende Leistungsmerkmale:

  • funktional umfangreiche und leicht bedienbare Editoren, um die Prozesse, die Businesslogik und die Datenmodelle flexibel an die spezifischen Anwenderwünsche anzupassen
  • eine Scripting-Engine für die Umsetzung komplexer Anforderungen
  • Standard-Schnittstellen für den Datenaustausch mit Drittsystemen
  • ausgereifte Deployment-Mechanismen, um Systemanpassungen einfach in die Produktivumgebung überführen zu können
  • eine vordefinierte Benutzeroberfläche, die flexibel adaptierbar ist
  • ein alternatives Cloud- und On-Premises-Nutzungskonzept, um den verschiedenen infrastrukturellen Anforderungen der Anwender gerecht zu werden und die Integration in verschiedene Systemlandschaften zu unterstützen
  • eine hohe Skalierbarkeit, um wechselnde beziehungsweise erweiterte Anforderungen der Unternehmen abdecken zu können.

„Führende Marktforschungsunternehmen gehen von einem weiterhin stark wachsenden Markt für Low-Code-Plattformen aus“, erklärt Kai Hinke, Leiter Consol CM Software, der Low-Code-Plattform von Consol. „Der Nachholbedarf in der Digitalisierung europäischer Unternehmen und der sich immer weiter verstärkende Fachkräftemangel in der IT-Branche sind Treiber dieser Entwicklung“.

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