Forrester-Report hilft[Gesponsert]

Die 6 wichtigsten Funktionen einer Low-Code-Plattform

Das Profil des Low-Code-Anbieters sollte zu den Wünschen und Anforderungen des Unternehmens passen.
Das Profil des Low-Code-Anbieters sollte zu den Wünschen und Anforderungen des Unternehmens passen. (Bild: monsitj-adobe.stock.com)

Mit der richtigen Low-Code-Plattform kann die Software-Entwicklung deutlich beschleunigt und vereinfacht werden. Allerdings sollten Low-Code-Plattformen bestimmte Eigenschaften haben, um effektiv eingesetzt werden zu können. Ein Forrester-Report hilft bei der Auswahl.

Low-Code-Entwicklung liegt im Trend. Allerdings ist Low-Code-Plattform nicht gleich Low-Code-Plattform: Neben der Größe und Relevanz des Anbieters sollte das Profil des Low-Code-Anbieters zu den Wünschen und Anforderungen des Unternehmens passen. Deshalb ist es für Entscheider wichtig, vor der Auswahl einer Low-Code-Plattform darauf zu achten, dass bestimmte technische Eigenschaften und Features gegeben sind. Bei der Auswahl der passenden Plattform hilft ein Report des Marktforschungs-Unternehmens Forrester, das 13 Low-Code-Provider unter die Lupe genommen hat. Allerdings gibt es zusätzlich einige Gesichtspunkte, auf die Wert gelegt werden sollte.

1. Sicherheit

Der wohl wichtigste Faktor bei der Auswahl einer Low-Code-Plattform betrifft gleich zwei wichtige Faktoren: Wie sicher ist die Plattform – und wie gut ist sie skalierbar? Beide Faktoren spielen eine erhebliche Rolle bei der Auswahl. Dass die Sicherheit gegeben sein muss, also Daten dort bleiben, wo sie hingehören, liegt auf der Hand. Da Unternehmen, die sich auf einen Low-Code-Anbieter einlassen, erhebliche Datenmengen in der Cloud der Plattform lagern, betritt der Bereich der Sicherheit natürlich nicht nur die Datensicherheit und das Backup, sondern natürlich auch den Schutz vor Datendiebstahl. Hier sind die meisten Anbieter in aller Regel gut aufgestellt.

2. Skalierbarkeit

Die Skalierbarkeit ist ein wichtiger Faktor, um die in der Low-Code-Umgebung erstellten Anwendungen im Hinblick auf moderne Technologien und komplexe Anwendungsszenarien anzupassen. Hier herrscht nach wie vor ein gesundes Misstrauen auf der Entscheiderebene: Kann eine Software, die per Low-Code erstellt wurde, später auch wachsen – oder muss sie stagnieren oder schlimmstenfalls umgezogen werden? Der Zweifel ist berechtigt, aber unnötig: Typischerweise sind die großen, bereits lange etablierten Plattformen wie etwa OutSystems in diesem Bereich sehr gut aufgestellt und erlauben eine problemlose Skalierung bestehender Anwendungen.

3. Visual Development per Drag & Drop

Eine benutzerfreundliche Bedienung ist natürlich das A und O einer jeden Low-Code-Plattform: Anwender, die nur wenig oder sogar gar keine Erfahrung mit der Anwendungsentwicklung haben, müssen die Möglichkeit habe, Algorithmen, Datenobjekte oder idealerweise ganze Anwendungen visuell zu erfassen und mittels Drag & Drop mit der Maus zu bauen – das sogenannte Visual Development. Im Idealfall kann die App „wie sie ist“ angezeigt werden, während Funktionen zusammengebaut werden, was dem Entwickler die Konzentration auf das Wesentliche erleichtert.

4. Interoperabilität mit Drittanbietern

Natürlich darf eine Low-Code-Plattform keine verkapselte Insellösung sein: Heutzutage gibt es zahlreiche Datenquellen, die im Alltag genutzt werden: Von Unternehmensservern über Drittanbieter SAP und Oracle bis hin zu Outlook, CRM-Systemen wie Salesforce oder Web-APIs sind zahlreiche Datenquellen denkbar. Eine Low-Code-Umgebung muss diese möglichst breit unterstützen, um bei der Anwendungsentwicklung keine unnötigen Hürden aufzubauen. Gleichzeitig ist es aber auch wichtig, dass nicht nur der Datenimport problemlos möglich ist, sondern auch, dass Daten und Informationen auch wieder ihren Weg aus der Low-Code-Plattform und -Anwendung herausfinden, um eine möglichst effektive Integration ins bestehende Software-Ökosystem zu gewährleisten.

5. Mobil-Unterstützung

Die Mobil-Unterstützung ist heutzutage natürlich weit mehr als ein Buzzword und hat bei Low-Code-Plattformen gleich zwei Aspekte: Einerseits muss die Plattform natürlich in der Lage sein, Anwendungen auf den gängigen App-Plattformen wie Apples AppStore oder Googles PlayStore (https://www.outsystems.com/forge/component-overview/1675/app-store-launcher-plugin) vorzubereiten und dort zu veröffentlichen. Andererseits ist es natürlich sinnvoll, wenn die Low-Code-Plattform selbst für Mobilnutzer im Unternehmen verfügbar ist, um zum Beispiel auch die Softwareentwicklung per Tablet-Rechner zu ermöglichen. Üblicherweise sind die Low-Code-Plattformen hier gut aufgestellt. Allerdings sollten Entscheider darauf achten, dass Mobil-Apps für die im Unternehmen verwendete Plattform vorhanden sind und die Leistungsfähigkeit prüfen.

6. Wiederverwendbarkeit

Zu guter Letzt ist es sinnvoll, dass Low-Code-Plattformen wiederverwendbare Elemente unterstützen. Das bedeutet, dass zum Beispiel Vorlagen, Plug-Ins oder Widgets erstellt werden können, die nicht nur von einem Anwender, sondern vom gesamten Unternehmen immer wieder eingesetzt werden können. Entwickelt ein User zum Beispiel eine bestimmte Funktion oder einen Algorithmus, sollten diese so abgelegt werden können, dass sie mit wenigen Klicks in ein neues Projekt eingepflegt werden kann. Das spart nicht nur Aufwand, sondern fördert auch die Kreativität und Effizienz. Zudem können auf diese Weise schnell „Spin-Offs“ bestehender Projekte erstellt werden.

Fazit: Es gibt einiges zu beachten

Die Erkenntnis, dass Low-Code mehr als nur ein Trend-Thema ist, sollte inzwischen allgemein bekannt sein. Die vorhandenen Plattformen können die Produktivität bei der Softwareentwicklung ausgebildeter Entwickler steigern und binden gleichzeitig Anwender ohne Entwickler-Hintergrund in die Software-Entwicklung ein. Die vorstehenden sechs Schlüsselfunktionen erlauben zusammen mit dem aktuellen Forrester-Report eine gute Entscheidungsgrundlage für die Auswahl eines Low-Code-Anbieters. Dabei zeigt sich jedoch, dass vor allem lange am Markt befindliche „Pionieranbieter“ wie etwa Outsystems in vielen Fällen alle nötigen Funktionen bieten, die für die Low-Code-Entwicklung benötigt werden.

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