Loft Labs spendet Open-Source-Projekt Devspace gehört zur CNCF

Von Ulrike Ostler

Loft Labs, Anbieter von Entwickler-Tools und Multi-Tenancy-Anwendungen für Kubernetes hat das Open-Source-Projekt „Devspace“ an die Cloud Native Computing Foundation, kurz CNCF, weitergereicht. Die Sandbox bietet somit ein neutrales Zuhause für externe Beiträge zu der leichtgewichtigen, einfach zu bedienenden Schnittstelle für Client-Only-Befehlszeilen.

Loft Labs spendet Open-Source-Projekt „Devspace“ der Cloud Native Computing Foundation.
Loft Labs spendet Open-Source-Projekt „Devspace“ der Cloud Native Computing Foundation.
(Bild: Loft Labs)

Die CNCF beherbergt wichtige Komponenten der globalen Technologie-Infrastruktur, darunter Kubernetes, und konzentriert sich auf den Aufbau nachhaltiger Ökosysteme für Cloud-native Software. So gibt es alleine für Kubernetes über 50 Tools. Bisher befand sich nur eines davon in der CNCF Sandbox.

Devspace ist ein Client-Only-CLI-Tool, das den aktuellen Kubernetes-Kontext des Benutzers nutzt, wie „kubectl“ oder „Helm“. Es erfordert keine Installation innerhalb eines Clusters und ist vielseitig einsetzbar, da es ohne Änderungen auf jedem Kubernetes-Cluster arbeiten kann. Nach Angaben von Loft Labs gibt es bereits Hunderte von Unternehmen, die Devspace nutzen, um die Geschwindigkeit der Entwickler zu erhöhen und ihre Cloud-nativen Anwendungen zu erstellen, mit über einer Million Installationen und mehr als 3.200 Github-Sternen für das Projekt.

Lukas Gentele, Mitbegründer und CEO von Loft Labs, erläutert warum Devspace nun zu einem CNCF-Projekt werden musste: „Mit der Einbringung von Devspace in die CNCF hoffen wir, einen Beitrag zum Ziel der CNCF zu leisten, Cloud Native allgegenwärtig zu machen, indem wir dem Ökosystem neue Optionen für Kubernetes-Entwickler-Tools hinzufügen und gleichzeitig dem Devspace-Projekt ermöglichen, in der Sandbox durch die Betreuung und Unterstützung der CNCF zu wachsen.

Er setzt hinzu: „Wir wollen auch in Zukunft ein Hauptbeitragszahler bleiben und werden stark in die Technologie investieren, aber die Governance sollte jetzt, da Devspace reif genug für diesen Schritt ist, sicher an die Linux Foundation und die Community übergeben werden.“ (siehe dazu auch den Blog-Artikel: „Why Loft Labs Is Donating Devspace to CNCF“)

Über Loft Labs

Loft Labs wurde 2019 gegründet, um Open-Source-Entwickler-Tools und virtuelle Cluster zu entwickeln. Das Ziel: Technologie für Kubernetes, die die Produktivität von Entwicklern steigern und Ingenieuren einen sicheren, aber ungehinderten Zugang zur Cloud-Infrastruktur ermöglichen soll.

Das Unternehmen baut seine Kubernetes-Plattform „Loft“ auf dem Open-Source-Projekt „vcluster“ auf. Wenn ein Unternehmen Loft einsetzt, können Ingenieure virtuelle Cluster nach Bedarf bereitstellen, wann immer sie diese benötigen, entweder über die Benutzeroberfläche „Loft UI“ , die Befehlszeilenschnittstelle „Loft CLI“ oder mit dem Kubernetes-Befehlszeilen-Tool kubectl.

Die Funktionsweise

Während andere Lösungen auf komplexes Network Proxying setzen, um die blitzschnelle In-Cluster-Entwicklung zu imitieren, konzentriert sich Devspace auf die Bereitstellung eines einfachen, leichtgewichtigen Ausführungsmodells durch eine Client-seitige Binärdatei. Da Code-Änderungen im laufenden Betrieb in Container geladen werden, können Entwickler die Cloud nutzen, um alle Workflows auszuführen und Änderungen an ihren Anwendungen sofort in den laufenden Containern zu sehen, ohne dass ein Image erstellt oder Container neu erstellt und geplant werden müssen. Dadurch wird die Rechenleistung der lokalen Workstations entlastet und die Cloud besser für das genutzt, wofür sie gedacht ist: die Ausführung von Workloads.

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