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Die IT im Fluss DevOps – von der Theorie zur Praxis

| Autor / Redakteur: Justin Vaughan-Brown * / Ulrike Ostler

Google verkraftet hunderte Änderungen in den Algorithmen pro Tag. Das funktioniert nicht ohne DevOps. Wie aber profitieren Entwicklung und Anwendungsbetrieb von der DevOps-Bewegung?

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Entwicklung und Betrieb von Anwendungen gehören ineinander verwoben. Letztlich sind nur so eine größere Automatisierung und Flexibilität bei weniger Fehlern möglich.
Entwicklung und Betrieb von Anwendungen gehören ineinander verwoben. Letztlich sind nur so eine größere Automatisierung und Flexibilität bei weniger Fehlern möglich.
(Bild: geralt - Pixabay.com / CC0 )

Die heutigen mobil vernetzten Verbraucher können freier Entscheidungen treffen als jemals zuvor; dazu verfügen sie über einen digitalen Lautsprecher, mit dem sie sich Gehör verschaffen. Und sie haben vier große Anforderungen: neuer, schneller, billiger und besser.

Das, was an DevOps am meisten interessiert, ist die Automatisierung.
Das, was an DevOps am meisten interessiert, ist die Automatisierung.
(Bild: CA Technologies/ Vanson Bourne)

Daher wächst auch der Druck auf Unternehmen. In jeder Branche – von der Finanzindustrie über die Telekommunikation bis hin zum Handel – wird erwartet, dass IT Applikationen in noch höherer Qualität noch schneller bereitgestellt werden. Längst reicht es nicht mehr aus, alle ein bis zwei Jahre eine neue Anwendung auf den Markt zu bringen.

Dennoch bleibt das IT-Budget gleich oder wird im Vergleich zum Vorjahr sogar noch gekürzt. Aus diesen Gründen ist die Anwendungsentwicklung der Kern, wenn es darum geht, eine umfassende Kundenerfahrung und Markenloyalität zu schaffen, durch die sich Anbieter vom Wettbewerb absetzen und den Umsatz steigern.

Was steckt hinter dem Terminus DevOps?

Es mag wie eine unmöglich lösbare Aufgabe klingen, aber intelligente IT-Organisationen können durch DevOps die Bereitstellung von Anwendungen optimieren und Innovationen vorantreiben.

Von 1300 Befragten haben etwa zwei Drittel DevOps bereits eingeführt oder entsprechende Pläne. In Europa hängen die Unternehmen noch hinterher.
Von 1300 Befragten haben etwa zwei Drittel DevOps bereits eingeführt oder entsprechende Pläne. In Europa hängen die Unternehmen noch hinterher.
(Bild: CA Technologies/ Vanson Bourne)

DevOps ist eine Methode der Software-Entwicklung. Sie basiert auf der Idee, dass Entwickler und operative IT-Mitarbeiter miteinander kommunizieren und zusammenarbeiten, um die Bereitstellung neuer Geschäftsservices zu beschleunigen. Eine aktuelle Studie, die von CA Technologies in Auftrag gegeben wurde, zeigt, dass nahezu alle IT-Entscheider (99 Prozent) in den USA die Notwendigkeit einer DevOps-Strategie sehen. Letztendlich sind es jedoch die Anwender – und nicht unbedingt die IT –, die die Nachfrage nach DevOps-Strategien hauptsächlich vorantreiben.

Eine Verbesserung der Endanwendererfahrung ist in den USA der wichtigste Grund, DevOps zu unterstützen (68 Prozent). Tatsächlich ist die Nachfrage der Nutzer so stark, dass andere Geschäfts- oder Technologiegründe, DevOps zu implementieren, außen vor gelassen werden. Die Komplexität von IT-Systemen aufzulösen oder Kosten zu reduzieren, stehen bei den IT-Experten in den USA erst am Ende der Prioritätenliste (7 beziehungsweise 2 Prozent).

Der Trend ist ein weltumspannender

Dieser Trend hin zu einer anwendergetriebenen IT-Transformation gilt global; 41 Prozent der weltweit Befragten bestätigen, dass „Kundenanforderungen nach schnellen Markteinführungen von Apps“ und „der Einstieg in neue Märkte“ die beiden wichtigsten Faktoren bei der Implementierung von DevOps sind.

Hierin steckt die Notwendigkeit für die DevOps-Methodik.
Hierin steckt die Notwendigkeit für die DevOps-Methodik.
(Bild: CA Technologies/Vanson Bourne)

Aber woher kommt das steigende Interesse an DevOps? Wir sind an einem Wendepunkt angekommen, an dem der externe Druck in einer Welt von mobilen Apps und Verbraucherbewertungen zu stark ist, um ignoriert zu werden. Weltweit erkennen Unternehmen, dass DevOps mehr als nur ein neues IT-Schlagwort ist: vielmehr ist dies ein Treiber für handfeste Unternehmensvorteile.

Laut der Studie gewinnen Unternehmen mit einer DevOps-Strategie 22 Prozent mehr Kunden und führen neue Services 20 Prozent schneller auf dem Markt ein. Interessanterweise sagt die Mehrheit der DevOps-Anwender, dass sie eine Umsatzsteigerung verzeichnen konnten.

Sind neue Investitionen notwendig?

Die Vorteile von DevOps liegen auf der Hand und immer mehr Organisationen setzen diese Methode ein. Die Umfrage belegt zudem, dass eine große Mehrheit der Befragten plant, die Investitionen in Technologien, Tools, Trainings und Mitarbeiter zu erhöhen, um die Transformation durchzuführen.

Viele wollen in neue Tools investieren. Gut für CA Technoligies.
Viele wollen in neue Tools investieren. Gut für CA Technoligies.
(Bild: CA Technologies/Vanson Bourne)

Fast Dreiviertel der Teilnehmer (73 Prozent) zieht in Erwägung, aufgrund der DevOps-Implementierung in neue Tools zu investieren. Über 70 Prozent erwarten, mehr Budget für das Training von Mitarbeitern aus der Entwicklung und dem operativen Bereich zu erhalten. Und über die Hälfte (53 Prozent) planen, neues Personal mit den nötigen Kenntnissen einzustellen, um die DevOps-Adoption zu unterstützen.

Es liegt auf der Hand, dass die konventionelle Methode, Applikationen zu entwickeln und zu implementieren, für die mobile Ära nicht mehr ausreicht. Unternehmen profitieren davon, wenn sie DevOps einsetzen, um ihre IT-Organisation zu transformieren. Da immer mehr Unternehmen diesen Schritte gehen, wird sich DevOps von einem theoretischen zu einem strategischen Ansatz für alle Unternehmen entwickeln.

Fragen, die es zu beantworten gilt

Justin Vaughan-Brown
Justin Vaughan-Brown
(Bild: CA Technologies)

Wie weit ist die Entwicklung einer DevOps-Strategie in Ihrem Unternehmen schon fortgeschritten? Wurde überhaupt schon eine implementiert? Gründe, darüber nachzudenken, gibt es genug: wie häufig mussten Sie schon warten, um auf die Mainframe-, SAP- oder Datenbank-Umgebung zugreifen zu können? Wie teuer sind zusätzliche MIPS und Testlizenzen?

Wie viele der letzten Software-Releases waren verspätet oder wurden fehlerhaft ausgeliefert? Wie eng arbeiten Mitarbeiter aus Entwicklung und Testing sowie operative IT-Teams zusammen?

* Justin Vaughan-Brown ist Senior Marketing Strategist, Application Delivery für EMEA bei CA Technologies.

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Über den Autor

Als Senior Marketing Strategist, Application Delivery für EMEA bei CA Technologies, ist Justin Vaughan-Brown für die Steigerung der Bekanntheit von DevOps, als neuen Ansatz für eine schnellere und günstigere Bereitstellung von hochqualitativen Applikationen zuständig. Er macht sich seine über 15-jährige Berufserfahrung in der Software Industrie zunutze um Unternehmen und Beratungsunternehmen, die bei der Implementierung unterstützen, mit diesem neuen Ansatz vertraut zu machen.

Bevor er im Februar 2012 zu CA Technologies wechselte war er in diversen Positionen im Marketing- und Bündnispositionen mit bekannten Unternehmen der Branche, wie etwa Microsoft, Software AG, Business Objects und SAS, tätig. Mit diesem Hintergrund verfügt er über ein solides Verständnis der wichtigsten Bereiche der IT, einschließlich CRM, Analytics, Service Management, Mainframes und Middleware.

Er hat bereits Vorträge auf diversen Branchenevents gehalten, einschließlich der Business Intelligence Summit in Johannisburg und der Security Conference in Hong Kong.

Justin Vaughan-Brown lebt in Deutschland und ist gebürtiger Engländer mit einem Bachelorabschluss in European Modern History der University of Warwick. Während der ersten Schritte seiner beruflichen Laufbahn war er in Account-Planung und Management für mehrere bekannte Londoner Werbeagenturen tätig. Dies ist insbesondere für die einfach verständliche Veranschaulichung der Vorteile technischer Fähigkeiten für den Kunde von großem Wert.

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Zur Studie

Vanson Bourne hat im Mai 2013 im Auftrag von CA Technologies 1.300 IT-Entscheidungsträger aus 21 Ländern befragt. Die Teilnehmer der Studie „TechInsights Report: What Smart Businesses Know About DevOps“ kommen aus den Bereichen Finanzen, Healthcare, Produktion, Öffentlicher Sektor und Telekommunikation. Die Befragten sind als IT-Führungskraft, -Manager, -Projektleiter oder Unternehmensarchitekt in Unternehmen mit über 100 Millionen Dollar Jahresumsatz tätig.

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