Interaktiv und engagiert im Team statt isoliert Developer im Homeoffice unterstützen

Ein Gastbeitrag von Roderick de Greef *

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Die vergangenen Monate haben gezeigt, dass Remote Work grundsätzlich funktioniert. Doch räumliche Distanz ist nicht jedermanns Sache. Der Isolation im Heimbüro lässt sich aber mit einigen Kniffen entgegenwirken.

In Zeiten der Heimarbeit gilt es, sozialer und räumlicher Isolation vorzubeugen und den Team-Gedanken zu stärken.
In Zeiten der Heimarbeit gilt es, sozialer und räumlicher Isolation vorzubeugen und den Team-Gedanken zu stärken.
(Bild: Ahmed Hasan (@carsive) / Unsplash )

Für über 40 % der Arbeitskräfte ist das hybride Arbeitsmodell bereits Alltag. Diese Tendenz ist wegen der Corona-Pandemie und dem sich veränderndem Arbeitsmarkt weiter steigend – regelmäßige Gespräche mit Kolleginnen und Kollegen über den Monitor hinweg oder in der Mittagspause gehören für sie also der Vergangenheit an.

Trotzdem genießen viele das hybride Modell – besonders, wenn ihre Arbeit von der Ungestörtheit der eigenen vier Wände profitiert. Ein gutes Beispiel dafür sind Developer-Teams: Oft fühlen sie sich in isolierten Räumen am wohlsten, da sie für ihre Arbeit für längere Zeiten ununterbrochene Konzentration benötigen. Das hybride Arbeitsmodell hat für sie eine vielfältigere Teamzusammensetzung und konzentrierte Arbeitszeiten ermöglicht.

Damit verbunden ist allerdings auch ein Rückgang der sozialen Interaktionen im Team. Das kann besonders in einem Berufsfeld, das den Ruf hat, besonders introvertiert zu sein, effektive Abstimmung im Team gefährden und zur Gefahr der Selbstisolation führen. Der richtige Einsatz visueller Kollaborationstools hilft jedoch dabei, die soziale Zusammenarbeit und einen starken Teamzusammenhalt zu fördern.

Remote oder vor Ort: Visuelle Kollaborationstools verbinden

Bei richtiger Umsetzung bietet hybrides Arbeiten jedoch das Beste aus beiden Welten: Es bietet Entwicklern und Entwicklerinnen Zeit für konzentriertes Arbeiten sowie Möglichkeiten zur Teambildung und Freundschaften, die letztendlich für die Unternehmenskultur von grundlegender Bedeutung sind.

Die visuelle Zusammenarbeit hilft IT-Teams dabei, die Probleme, die oft mit ausschließlich geschriebener Kommunikation einhergehen, zu überbrücken. Gemeinsam können Überlegungen mit Hilfe von Diagrammen und Grafiken dargestellt werden. Durch die Veranschaulichung von Ideen werden mögliche Vieldeutigkeiten vermieden.

Diese neue, visuelle Art der Kommunikation gilt es unbedingt bewusst in die hybride Zusammenarbeit zu integrieren. So müssen auch Meetings neu gedacht werden: Anstatt obligatorische virtuelle Meetings zu veranstalten, bei denen in der Regel nur die Führungskräfte reden und das Team zuhört, besteht die Möglichkeit, virtuelle Happenings und Zusammenkünfte zu schaffen.

Dies fördert eine natürliche soziale Interaktion innerhalb der sich auch eher introvertierte Menschen wohlfühlen. Dieses Mittel zum Aufbau einer Teamkultur zwischen den Developern ermöglicht ein erfolgreiches Zusammenarbeiten. Außerdem können auch neue Kolleginnen und Kollegen im hybriden Modell so möglichst natürlich in einen Arbeitsalltag integriert werden.

Die neue Meeting-Welt

Auch zentraler Teil der neuen Meeting-Kultur: Nicht jedes Meeting muss der Effizienz dienen. Auch gemeinsame Aktionen wie Corporate Volunteering, also wohltätige Kampagnen am Arbeitsplatz, helfen Kameradschaft zu schaffen. Auch wenn dies in einem hybriden Modell eine Herausforderung sein kann, gibt es viele Möglichkeiten, virtuell zusammenzukommen und auf einen guten Zweck hinzuarbeiten.

Gute Beispiele hierfür sind virtuelle Briefkampagnen, Spendenwettbewerbe zwischen Teams oder Abteilungen oder ein Slack-Kanal, der sich ausschließlich der Organisation solcher Gelegenheiten widmet. Gemeinsam Gutes tun – egal ob online oder offline – hilft dem Teamgeist und schafft ein positives Gefühl der Zusammengehörigkeit.

Weitere Ideen könnten virtuelle Spiele, 15-minütige Meetings, die kein anderes Thema als „Lieblings-Wochenend-Beschäftigungen” haben, und lustige Slack- oder Teams-Kanäle sein. Ein Kanal beispielsweise zu persönlichen Projekten kann Developer dazu ermutigen, Kontakte zu knüpfen und sich auszutauschen.

Personalführung braucht ein Update

Dass diese digitalen Wandlungen manche Führungskraft vor eine Herausforderung stellen, ist verständlich. Das Bewusstsein sollte gefördert werden, dass sich die Arbeit aus dem Homeoffice von der Arbeit vor Ort unterscheidet. Dieses Einfühlungsvermögen hilft Entwicklern und Entwicklerinnen effektiv dabei, die Herausforderungen der Selbstisolierung zu überwinden und den Teamzusammenhalt zu pflegen. Die hybride beziehungsweise remote-basierte Arbeitswelt neue Anforderungen mit sich. Mit diesen sollten sich die Führungskräfte von heute auseinandersetzen.

Das Beste aus beiden Welten

Developer benötigen lange Phasen der Konzentration. Das Konzept des hybriden Arbeitsmodells ist dafür optimal. Wird dazu noch eine Kommunikationskultur gefördert, die sich visueller Zusammenarbeit bedient und so natürlichere soziale Interaktionen und bessere Meeting-Strukturen fördert, kann dieser neue Trend in der Arbeitskultur das Beste aus beiden Welten für Developer Teams sein. Er lässt sie zwischen „Konzentrationsmodus“ und der Möglichkeit, mit ihren Teammitgliedern zu interagieren, wechseln und so dringend benötigte Beziehungen im Team schließen.

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Roderick de Greef ist Vice President of Sales EMEA bei Lucid Software.

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