Built to Adapt Benchmark von Pivotal Software

Deutschland in der Software-Entwicklung weit vorne

| Redakteur: Stephan Augsten

Gemessen an alen fünf Kriterien des Built to Adapt Benchmark machen deutsche Unternehmen einen guten Job bei der Software-Entwicklung.
Gemessen an alen fünf Kriterien des Built to Adapt Benchmark machen deutsche Unternehmen einen guten Job bei der Software-Entwicklung. (Bild: Pivotal Software)

Geschwindigkeit, Stabilität, Skalierbarkeit, Sicherheit und Kosteneffizienz. Dies sind die fünf Kriterien der Software-Entwicklung, die für Pivotal den Unterschied zwischen Vorreitern und Nachzüglern ausmachen. Deutsche Unternehmen stehen dabei überdurchschnittlich gut da.

Im „Built to Adapt Benchmark“ bewertet Pivotal Software gemeinsam mit Longitude und Ovum die Development-Fähigkeiten von Unternehmen. Augenmerk liegt dabei auf fünf Branchen (Banken, Versicherung, Automotive, Einzelhandel und Telekommunikation) in den Vereinigten Staaten, Großbritannien, Deutschland, Australien, Japan und Singapur. Die Umfrage wurde auf Basis von Best Practices in der Software-Entwicklung entworfen.

Im internationalen Vergleich zeigt sich, dass Deutschland verhältnismäßig gut aufgestellt ist. So liegen sie beim Erfassen von Kunden-Feedback auf dem zweiten Platz hinter den USA: 43 Prozent der Unternehmen holen täglich Feedback von ihren Kunden ein, in den USA liegt der Wert bei 52 Prozent.

Besonders gut schneiden deutsche Unternehmen bei der Integration neuer Anwendungen und Funktionen ab. Weniger als 22 Stunden werden beispielsweise benötigt, um geschäftskritische Anwendungen nach der Bereitstellung in den produktiven Betrieb zu überführen. Der globale Durchschnitt liegt bei etwas mehr als sieben Tagen. Für die Integration neuer Features benötigen deutsche Unternehmen mit durchschnittlich 4,8 Tagen nur etwa halb so lang, wie im weltweiten Durchschnitt (neun Tage).

Hinsichtlich der Agilität gibt es ebenfalls Positives zu berichten, denn deutsche Unternehmen stellen am häufigsten neu entwickelten Code bereit. 72 Prozent der Unternehmen machen dies mindestens einmal täglich, besonders stechen dabei deutschen Telekommunikationsunternehmen hervor: 82 Prozent stellen mindestens einmal täglich neue Software bereit. Mit Blick auf die Stabilität liegen deutsche Unternehmen knapp über dem globalen Niveau. Ein Fünftel der Neu-Releases oder Updates führen zu technischen Verzögerungen.

Beim Umstieg auf Cloud-Infrastrukturen hinkt Deutschland hinter den übrigen fünf Ländern hinterher. Weniger als ein Drittel der bereitgestellten Anwendungen befindet sich in der Cloud. Hier schneidet der deutsche Einzelhandel, der nur knapp als ein Viertel der Anwendungen in der Cloud betreibt, besonders schlecht ab.

Für den nötigen Durchsatz in der Entwicklung sorgt das bereitgestellte Personal: Hierzulande arbeiten durchschnittlich 3,1 Entwickler pro Anwendung, verglichen mit 0,7 in den USA und 1,5 in Großbritannien. 38 Prozent ihrer Arbeitszeit verdingen sich deutsche Entwickler an ihrer Software. Allerdings stehen nur 37 Prozent dieser Zeit für das Schreiben neuen Codes zur Verfügung, der Rest entfällt auf Wartung und Überarbeitung von altem Code gewidmet.

Bei der Software-Sicherheit führen deutsche Unternehmen den Built to Adapt Benchmark von Pivotal Software an, außerdem wurde hierzulande die größte Budget-Flexibilität registriert. So könnten sich Firmen das ganze Jahr auf veränderte Bedingungen einstellen und neue Projekte sehr einfach starten.

Kommentare werden geladen....

Kommentar zu diesem Artikel

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 45519478 / Coding & Collaboration)