Microsoft geht auf Wünsche der .NET-Entwickler ein

Details zu .NET Core 3.0 und .NET Framework 4.8

| Redakteur: Stephan Augsten

.NET Core und .NET Framework profitieren maßgeblich von der im Mai angekündigten Integration von WinForms und WPF.
.NET Core und .NET Framework profitieren maßgeblich von der im Mai angekündigten Integration von WinForms und WPF. (Bild: Microsoft)

Microsoft arbeitet aktuell noch an den neuen Versionen von .NET Core und .NET Framework. Ein paar Wünsche der Entwickler-Community hat der Software-Anbieter aber bereits umgesetzt und im Developer Network bekanntgegeben.

.NET Core und .NET Framework profitieren maßgeblich von der im Mai angekündigten Integration von WinForms und WPF (Windows Presentation Foundation). Eine der wichtigsten Neuerungen bei .NET Core 3.0 wird die Möglichkeit sein, mehrere Versionen parallel auf einem Rechner zu installieren (Side-by-Side Versions).

Damit reagiert Microsoft auf das Problem, dass Anwendungen bei einer Systemaktualisierung oder Patches für das .NET Framework negativ beeinflusst werden können bzw. nicht mehr lauffähig sind. Anwendungen lassen sich auf diese Weise für bestimmte .NET-Versionen sperren und nachträglich freischalten, sobald sie angepasst und getestet wurden.

Bei den .NET Frameworks wird es auch weiterhin so sein, dass nur je eine Major-Version auf dem Rechner installiert sein kann. Hier setzt Microsoft ebenfalls an, indem sich ein für neuere Software-Funktionen und APIs benötigtes .NET Framework direkt in die Anwendung integrieren lässt. .NET Core stellt das Framework also als Teil der Anwendung bereit.

Das .NET Framework 4.8 selbst wird ebenfalls überarbeitet, zunächst einmal modernisiert Microsoft sowohl den Browser und als auch die Mediensteuerung. Anstelle von Internet Explorer und Windows Media Player sollen künftig der Edge-Browser und neuere Mediaplayer zum Einsatz kommen. Hierfür integriert Microsoft entsprechende Steuerelemente, da die älteren Steuerelemente bislang weder aktuelle HTML-Inhalte anzeigen noch die neuesten Mediendateien wiedergeben können.

Künftig sollen .NET-Entwickler auch auf Touch- und UWP-Bedienelemente zugreifen können. Damit sich die entsprechenden Funktionen im bestehenden Code nutzen lassen, wird Microsoft sie über WinForms und WPF zur Verfügung stellen. Darüber hinaus hat Microsoft mit ein paar grundlegenden Korrekturen dafür gesorgt, dass WinForms- und WPF-basierte Anwendungen ohne Probleme hochauflösend dargestellt werden (High-DPI-Support). Dies gilt sowohl für .NET Core 3.0 als auch für das .NET Framework 4.8.

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