CIO Survey von Slack Das Ende der E-Mail naht

Autor: Heidemarie Schuster

Eine Umfrage von Slack und Wakefield Research prophezeit das Ende der E-Mail als Business-Kommunikationsmittel. Ineffizient und altmodisch soll sie sein und dazu noch für Frust sorgen. Allerdings leben Totgesagte ja bekanntlich länger.

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In drei Jahren soll die E-Mail von Kollaborations-Tools abgelöst sein.
In drei Jahren soll die E-Mail von Kollaborations-Tools abgelöst sein.
(Bild: sdecoret - stock.adobe.com)

Geht es nach der Studie „CIO Survey“, die das amerikanische Technologieunternehmen Slack in Zusammenarbeit mit Wakefield Research durchgeführt hat, ist die E-Mail vom Aussterben bedroht. 55 Prozent der befragten IT-Entscheider in Deutschland halten es für wahrscheinlich, dass eine andere Form der digitalen Kommunikation die E-Mail in den nächsten drei Jahren vollständig ersetzen wird. Begründet wird dies in der Umfrage damit, dass die klassische E-Mail nicht nur immer ineffizienter wird, sondern dabei alte Arbeitsweisen und eine Top-Down-Geschäftskultur verstärkt. Diese Unproduktivität führe bei Mitarbeitern zunehmend zu Frust.

Kollaborationsplattformen sollen es richten

In vielen Fällen haben sich Kollaborationsplattformen zumindest zur internen Kommunikation bereits durchgesetzt. Neben der neuen Art zu kommunizieren sind auch der Aufbau von Beziehungen, ein erhöhtes Gefühl der Einsamkeit oder Isolation und die Tatsache, nicht zu wissen, woran Teammitglieder arbeiten, die größten Herausforderungen von Remote Work. Und da hybrides Arbeiten auch nach der Pandemie bleiben soll und nur 17 Prozent der Studienteilnehmer dauerhaft zurück ins Büro wollen, wird die Frage einer „remote Unternehmenskultur“ zunehmend relevanter.

Über die Studie

Die Slack-Umfrage wurde von Wakefield Research zwischen dem 9. und 23. Februar 2021 mittels einer E-Mail-Einladung und einer Online-Umfrage durchgeführt. Die Umfrage wurde unter 3.000 Nutzern, definiert als Berufstätige, die Slack oder Teams für die Arbeit nutzen, in Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern arbeiten und deren Unternehmen für die Nutzung von Slack oder Teams bezahlen, aus den folgenden Ländern verteilt: USA (500), Großbritannien (500), Frankreich (500), Deutschland (500), Japan (500) und Australien (500).

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