Crate.io veröffentlicht Update CrateDB ist ab sofort Open Source

Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Mit dem aktuellen Release 4.5 ist die IIoT-Datenbank CrateDB vollständig quelloffen verfügbar. Alle Funktionen, die bislang der Enterprise-Version vorbehalten waren, sind nun auch in der Open-Source-Fassung enthalten.

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Crate.io-CEO Eva Schönleitner
Crate.io-CEO Eva Schönleitner
(Bild: Crate.io)

Crate.io stellt in der Self-Deploy-Version des CrateDB-Releases 4.5 alle Funktionen der Datenbank unter der Apache-2.0-Open-Source-Lizenz bereit. Developer sollen dadurch Add-ons oder Erweiterungen selbst entwickeln können. „Die direkte Zusammenarbeit mit unserer Open-Source-Community liefert uns zudem wertvolles Feedback, das wir in unsere langfristige Produktentwicklung einfließen lassen. Unser kommerzieller Fokus liegt künftig darauf, CrateDB als vollständig verwalteten Cloud-Service unseren Kunden bereitzustellen“, erklärt Crate.io-CEO Eva Schönleitner.

Neuerungen in v4.5

In Version 4.5 der Community Edition wurde die Nutzungsbeschränkung auf drei Nodes aufgehoben. Zudem können Anwender nun auf Benutzermanagementfunktionen für mehrere Datenbank-User sowie die Konfiguration von Berechtigungen, Security, Verschlüsselung und Authentifizierung zugreifen. Alle genannten Features waren bislang der Enterprise Edition vorbehalten. Zudem enthält die aktuelle Version Leistungsoptimierungen, erweiterte Kompatibilität mit PostgreSQL-Tool, verbesserte Fehlermeldungen und tiefgreifende SQL-Unterstützung.

„Crate hatte immer schon ein Open-Core-Modell, aber so können wir klar dokumentieren, wie sehr wir den Wert und Beitrag der Community schätzen. Der Einsatz einer kreativen, aktiven und inklusiven Open-Source-Community war und ist immer der Puls von Crate, ohne Open-Source wäre Crate nie möglich geworden“, verdeutlicht Crate.io-CTO Bernd Dorn.

Verfügbarkeit

CrateDB v4.5 steht ab sofort als Self-Deploy-Version zum Download bereit. Alternativ ist auch eine Cloud-Variante verfügbar.

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