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Bessere Deployment-Workflows und Azure-DevOps-Support Continuous Delivery for Puppet Enterprise 2.2 verfügbar

Redakteur: Stephan Augsten

Bereits sechs Monate nach der Neueinführung hat Continuous Delivery for Puppet Enterprise einen Sprung auf Version 2.2 gemacht. Neben dem Support von Azure DevOps wurden Deployment-Genehmigungen und eine Skalierungsunterstützung für die Wirkungsanalyse umgesetzt.

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Die „Impact Analysis“ von Continuous Delivery for Puppet Enterprise lässt sich nun auch in großen Umgebungen gezielt steuern.
Die „Impact Analysis“ von Continuous Delivery for Puppet Enterprise lässt sich nun auch in großen Umgebungen gezielt steuern.
(Bild: Puppet)

Continuous Delivery for Puppet Enterprise soll dabei helfen, die kontinuierliche Bereitstellung von Puppet-Code zu vereinfachen. Im Zuge eines präskriptiven Workflows lässt sich Puppet-Code damit in der gesamten Umgebung testen und implementieren. Arbeiten allerdings mehrere Teams an der Puppet-Codebasis und veröffentlichen neue Module, mussten die Änderungsvorschläge bislang zentral auf Inkonsistenzen und Probleme überprüft werden.

Der Bereitstellungsprozess und das Infrastrukturmanagement wurden somit unweigerlich ausgebremst. Abhilfe soll ein in Continuous Delivery for Puppet Enterprise 2.2 ein Genehmigungsworkflow schaffen. Änderungen lassen sich in Vorproduktionsumgebungen bereitstellen, um ihre Qualität sicherzustellen, so dass sie den Testanforderungen genügt.

Ein zentrales Team wählt vorab geschäftskritische Puppet-Umgebungen aus, die vor dem Einspielen von Änderungen überprüft werden müssen. Da diese Änderungen in den Vorproduktionsumgebungen bereits eigenständig implementiert wurden, kann das Puppet-Team schnell einen Auftrag zur Überprüfung der Änderung und Freigabe für den Einsatz in der Produktion erteilen.

Azure DevOps und Folgenabschätzung

Wird der Puppet-Code in Azure DevOps gehostet, kann Continuous Delivery for Puppet Enterprise 2.2 nun Änderungen an einem Modul oder Control-Repository überwachen und die entsprechende Pipeline zum Testen und Bereitstellen der Änderung anstoßen. Dies gibt Azure DevOps-Anwendern die Vorteile, die mit der Vereinfachung der kontinuierlichen Bereitstellung ihres Puppet-Codes verbunden sind.

Bereits im Oktober wurde eine Wirkungsanalyse (Impact Analysis) eingeführt, mit der sich das Risiko von Code-Änderungen noch vor einer Zusammenführung beurteilen lässt. Änderungen mit geringem Risiko können schnell genehmigt und implementiert werden, während ein hohes Risiko eine sorgfältige Prüfung erlaubt. Mit der Veröffentlichung von Continuous Delivery für Puppet Enterprise 2.2 ist diese Folgenabschätzung dank besserer Skalierbarkeit auch für große Umgebungen verfügbar.

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