Cloud-Development-Studie von Digital Ocean

Container fürs Erste populärer als Serverless Computing

| Autor: Stephan Augsten

Skalierbarkeit und schnellere sowie effizientere Tests sind die maßgeblichen Gründe für den Einsatz von Container-Lösungen.
Skalierbarkeit und schnellere sowie effizientere Tests sind die maßgeblichen Gründe für den Einsatz von Container-Lösungen. (Bild: DigitalOcean)

Knapp die Hälfte der Software-Entwickler, die in der Cloud arbeiten, vertrauen auf Container, während Serverless Computing noch nicht so populär ist. Dies unterstreicht der Cloud-Anbieter Digital Ocean im vierteljährlich erscheinenden Currents-Report.

49 Prozent der für Currents befragten 5.000 Development-Spezialisten gaben an, dass sie mittlerweile Container im Arbeitsalltag nutzen. Dieser Anteil ist über nahezu alle Unternehmensgrößen hinweg vergleichbar. Die Ausnahme bilden kleine Unternehmen mit einem bis zu fünf Mitarbeitern, hier liegt die Akzeptanzquote bei 35 Prozent.

Als größter Vorteil gilt bei den Container-Nutzern die Skalierbarkeit. Zu den größten Herausforderungen zählen Konfigurationsprobleme wie das Einrichten persistenter Datenspeicherung oder auch die Netzwerk-Konfiguration. Ein weiteres Problem besteht in der Bereitstellung von Anwendungen, die ursprünglich nicht für Container optimiert wurden.

In vier von zehn Fällen werden Container nur für Test- und Entwicklungszwecke genutzt, die übrigen 60 Prozent der Nutzer vertrauen auch in der Produktionsumgebung auf Container. Die unabhängig von der Umgebung meistgenutzten Programmiersprachen der Container-Befürworter sind JavaScript (57 Prozent), Python (46 Prozent) und PHP (36 Prozent), gefolgt von Go und Java.

Die meistgenutzten Plattformen zur Container-Orchestrierung sind wenig überraschend Kubernetes (42 Prozent) und Docker Swarm (35 Prozent). Fünf von hundert Antwortgebern nutzen Red Hat OpenShift, das damit auf Platz drei rangiert. Gut die Hälfte der Container-nutzenden Entwickler nutzt allerdings bislang noch keine Orchestrierungslösung.

Serverless Computing ist derweil bei den Umfrageteilnehmern noch nicht so richtig angekommen, etwa ein Drittel der Studienteilnehmer hat innerhalb der vergangenen zwölf Monate Anwendungen über serverlose Infrastrukturen bereitgestellt. 81 Prozent derjenigen, die sich noch gar nicht mit Serverless Computing auskennen, wollen sich aber innerhalb der kommenden zwölf Monate näher damit befassen.

Weitere interessante Erkenntnisse aus dem Currents Report auf der Webseite von DigitalOcean.

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