GraphQL als Alternative zu REST



  • Facebook GraphQL wirft wesentliche Prinzipien klassischer REST-Architekturen über Bord. Angesichts der zunehmenden Popularität von GraphQL lohnt es sich aber, einen genaueren Blick darauf zu werfen und es gegebenenfalls für eigene Projekte in Betracht zu ziehen.

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  • GraphQL als Alternative zu REST? Ich bin ein wenig erstaunt über diese These. REST ist ein Architekturstil, nicht mehr und nicht weniger, während GraphQL eine „Sprache“ ist (QueryLanguage).
    GraphQL ergänzt dabei REST sehr gut. Es wäre im Kontext von REST eher als eine Filterbedingung für Daten aufzufassen. Es ist somit eher ein syntaktischer Zucker im Vergleich zu JSON. Aber JSON ist nicht gleich REST.
    API-Endpunkte basierend auf den Anforderungen des Clients zu gestalten ist zwar allgemeine Praxis, aber dann eben kein REST. In diesem Kontext wird dann eher von einem HTTP-basierten Interface gesprochen. REST-APIs entwickeln sich basierend auf den Zuständen des Systems, daher gibt es dort auch nicht die Anforderung an eine Versionierung.
    GraphQL ist eine ziemlich gute Sache, aber bitte niemals gegen REST und schon gar nicht als Alternative aufzufassen.
     



  • Natürlich kann und sollte man GraphQL als eine REST Alternative auffassen. 
    Alleine schon die grundlegenden Regeln der REST-Architektur, entsprechend passende HTTP-Methoden zu nutzen wird bei GraphQL ja z.B. weitesgehend vermieden. Es wird nahezu ausschließlich über GET & POST kommuniziert. 

    GraphQL ist auch keine Sprache, sondern eine Spezifikation. Diese beinhält zwar unteranderem eine Definition der SDL, aber noch viele weitere Konzepte.


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