Laienentwickler erfolgreich einsetzen



  • Citizen Development ist eine gute Möglichkeit, um „kleine“, spezialisierte Anwendungen im Unternehmen zu etablieren sowie lange Dienstwege und kostenintensive Softwareentwicklung zu vermeiden. Allerdings sind für den erfolgreichen Einsatz der Laienentwickler einige Dinge zu beachten.

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  • Danke für den interessanten Artikel! Hier wird deutlich, wie hoch der Stellenwert von Low-/No-Code und des Citizen Developers ist. Gerne mehr davon.



  • Ich hab mal in einem Unternehmen gearbeitet und nebenbei viel programmiert. Die Zeit dafür neben der eigentlichen Arbeit durch mehr Effizienz selber erst geschaffen. Produktive Mitarbeiter konnten das gut mit benutzen. Anerkennung gab es keine, weil nur die Meinung des IT-Experten vom Büro zählte (der nicht selber programmieren konnte und nur externe Software einkaufte). Wie man im Betrieb wirklich arbeitet interessierte niemanden. Bei Eingliederung in einen Konzern kam dann SAP Software. Weil da alle Abläufe erfasst werden sollten bestand die Gefahr, dass deutlich wird, dass die Büromannschaft hauptsächlich mit sich selber beschäftigt ist und kaum zur Produktion beiträgt. Deshalb wurde ein virtueller Produktionsprozess erfunden bei dem alle angeblich eine wichtige produktive Aufgabe haben. Nach Anleitung der Büroleute wurde das genau so ins SAP programmiert. Die produktiven Arbeiter wurden nicht mal gefragt, ob man wirklich so arbeitet. So betreibt man in dem Betrieb seither einen realen Produktionsbetrieb wie bisher, unterstützt durch selbstgemachte Software. Und einen virtuellen Produktionsbetrieb im SAP, aufwändig künstlich gepflegt von Büroleuten, um deren Existenz zu rechtfertigen. Da kommen die tatsächlichen Abläufe kaum vor ausser Input und Output der Fabrik. Die Leistungen der produktiven Mitarbeiter werden darin effektiv verschleiert und virtuelle Leistungen dokumentiert die gar nie staffanden. Mir wurde das zu blöd und ich bin gottseidank nicht mehr dabei.


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