Weiterbildung und Spezialisierung gegen Fachkräftemangel



  • Der Fachkräftemangel ist in aller Munde. Konkrete Maßnahmen oder Lösungsansätze hingegen selten. Dabei wächst das Angebot auf dem Weiterbildungsmarkt kontinuierlich und bietet Chancen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer.

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  • Künftig wird jedem Akademiker technisches Wissen abverlangt- ob Rechtsanwalt oder Geologe. Selbst die Programmierung sollte künftig nicht mehr als „Spezialisierung“ angesehen werden, sondern als fachübergreifendes Grundwissen! Dennoch gibt es natürlich viele Themen wie künstliche Intelligenz, auf die man sich spezialisieren kann und somit weiterhin als „Experte“ gilt. Das Verständnis ist notwendig, um dem Mangel an passenden Arbeitnehmern nachhaltig entgegenzuwirken. Umschulungen sind sicher wichtige Maßnahmen, zumal digitalisierte Prozesse den Bedarf an klassischen Arbeitsprofilen weiterhin reduzieren werden.
    Der langfristig beste und für die Menschen einfachste Weg ist es jedoch, bereits in der (Grund-)Schule den verantwortungsbewussten Umgang mit IT Systemen spielerisch zu erlernen. Auf der Basis kann man zum Beispiel auch im Jahr 2025 ein Bankfachwirt werden, jedoch in dieser Position die Self Services der Kunden monitoren bzw. gezielt die Workflows anpassen. Der Bankschalter ist zur Rezeption degradiert und die Bankfiliale wird zu einem Flagship-Store der Bank, da das Geld in absehbarer Zeit ein digitales Zahlungsmittel sein wird - nur ein Beispiel.
    Vereinfacht kann man es auch so verstehen, dass es klassische Berufe weiterhin geben wird, jedoch der Inhalt durch IT geprägt sein wird und sich die Anforderungen entsprechend ändern. Dabei ist positiv zu vermerken, dass die sinnbestätigenden Aufgaben durch die Digitalisierung nicht weniger werden- im Gegenteil!


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