Rubrik gibt Tipps zur DevOps-Einführung

Cloud-native- und On-Premises-Betrieb

| Autor: Stephan Augsten

Ein Mischbetrieb verschiedenster Anwendungen und Apps erfordert laut Rubrik eine übergreifendes Daten-Management.
Ein Mischbetrieb verschiedenster Anwendungen und Apps erfordert laut Rubrik eine übergreifendes Daten-Management. (Bild: Rubrik)

Im Zuge der DevOps-Strategie kommt es oft zu einem Mischbetrieb. Monolithische Anwendungen laufen neben Applikationen und Diensten, die für native Umgebungen in der Cloud entwickelt wurden. Insbesondere das Daten-Management wird laut Rubrik dann zu einer Herausforderung.

Der Wandel hin zu einer DevOps-Kultur berücksichtigt Personen, Prozesse und Tools. Insbesondere gilt es laut Rubrik aber darauf zu achten, dass Daten in klassischen Unternehmens- und modernen Cloud-Landschaften zuverlässig gesichert werden und jederzeit schnell wiederherstellbar sind. Hierfür nennt der Daten-Management-Experte verschiedene Maßnahmen:

Klein anfangen: Oft beginnen Unternehmen laut Rubrik mit den anspruchsvollsten Anwendungen beginnen, die die meiste Mühe erfordern. Man sollte sich aber zunächst eine kleine Anzahl einfacher Anwendungen konzentrieren, die schnell wieder betriebsbereit sind.

Projekt publik machen: Kleine, informelle Veranstaltung mit klarer Agenda sollten den Rahmen bilden, um den aktuellen und den gewünschten Status einer einfachen Anwendung mit den Stakeholdern zu diskutieren.

Gemeinsame Vision: Rubrik spricht sich dafür aus, die Herausforderungen und die gewünschte Vision für eine Anwendung darzulegen, um die Kreativität zu fördern. In vielen Fällen habe niemand am Tisch tatsächlich einen Teil des aktuell laufenden Systems entworfen oder konfiguriert. Mit einer gemeinsamen Vision könnte sich die Beteiligten der Architektur mit neuen Augen und neuem Fokus nähern.

Das Projekt vorantreiben: Das Zusammenkommen von IT-Betriebsmitarbeitern und Entwicklern an einem Tisch, sei es zum Mittagessen oder anderweitig, fördert die Diskussion, die positive Stimmung und die integrative Kultur.

Hier sind einige andere Daten-relevante Punkte, die laut Rubrik zu bewerten und anzugehen sind:

  • Silos aufbrechen: Betriebsteams haben häufig Probleme, über ihre technischen Fachgebiete hinweg zu arbeiten: Fachkräfte für Speicher, Netzwerk, Server, Virtualisierung und Sicherheit stehen oft aus verschiedenen politischen und kulturellen Gründen in Konflikt zueinander. Die Ursache dafür ist teilweise hohes Arbeitsvolumen mit wenig Transparenz zwischen den Teams.
  • Transparenz: Es ist ein weiterer Fehler, die Betriebsfachkräfte im Dunkeln tappen zu lassen. Beispielsweise können Datenbankadministratoren ihre RPO (Recovery Point Objective), Datenverfügbarkeit, Protokollierungsanforderungen und Wiederherstellungsmodelle exakt steuern, ohne die Hürde eines typischen Job-basierten Sicherungssystems, das aus ihrer Sichtweise völlig unzugänglich ist. Vertrauen wird durch Teilen erlangt.
  • Immer weitermachen: Die Arbeit am DevOps-Modell, insbesondere im Zusammenhang mit laufenden Vorgängen und dem angestrebten Kulturwandel, ist ein Projekt, das buchstäblich nie beendet wird. Ein großer Stolperstein für viele Unternehmen ist, dass sie einen Meilenstein erreichen und dann den Sieg verkünden. Kultur ist jedoch ein nie endendes Projekt.
  • Reibungsverluste beseitigen: Entwickler stellen fest, dass die Infrastruktur ein Reibungspunkt ist und wollen einfach eine Liste von Backlog-Elementen für ihren Sprint testen, iterieren und implementieren. Es ist das Ziel, ihnen einen Self-Service-Katalog einfacher SLAs anbieten zu können, der programmatisch sowohl auf traditionelle Anwendungen als auch auf native Cloud-Workloads angewendet werden kann. Cloud Data Management ermöglicht ihnen dies und mehr, indem alle erforderlichen RESTful-API-Endpunkte verfügbar gemacht werden. Diese werden entweder als Teil ihrer CI/CD- und Provisioning-Pipelines oder für Ad-hoc-Anforderungen für Datensicherung und Wiederherstellung genutzt.

Weitere Informationen zu Daten-Management-Strategien auf der Rubrik-Website.

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