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Enterprise Mobility Summit Cloud-Lösungen ­vereinfachen den Einstieg

| Redakteur: M.A. Sylvia Lösel

Red Hat ist Premium-Partner auf dem Enterprise Mobility Summit. Der Anbieter hat mit der Mobile Application Platform eine Rundum-Lösung für Unternehmen im Portfolio. Ein Gespräch mit Sebastian Faulhaber, Senior Solution Architect Middleware bei Red Hat.

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Sebastian Faulhaber, Senior Solution Architect Middleware bei Red Hat
Sebastian Faulhaber, Senior Solution Architect Middleware bei Red Hat
(Bild: Redhat)

Bei welchen Themen im Enterprise-Mobility-Umfeld drückt bei Ihren Kunden der Schuh?

Große Unternehmen befassen sich schon seit Jahren mit Mobile Computing und ­haben ein umfangreiches Spektrum von Applikationen aufgebaut. Hier kann insbesondere die Governance eine große Herausforderung sein: Welche Anwendungen gibt es überhaupt im Unternehmen? An welche Systeme sind die Applikationen ­angebunden? Bedingt durch die fehlende Standardisierung der bei der App-Entwicklung eingesetzten Technologien gestaltet sich darüber hinaus die Umsetzung von ­Sicherheitsrichtlinien schwierig. Daher sollten sich Unternehmen nach zentralisierten und gemanagten Lösungen umschauen. Für viele KMU ist Mobile Computing allerdings noch recht neu. Wichtig sind hier auf jeden Fall die effiziente und sichere Entwicklung von Apps und Cloud-basierten Lösungen, die den Einstieg vereinfachen können.

Wie positionieren Sie sich im Wettbewerbsumfeld?

Mit der Red Hat Mobile Application Platform bieten wir eine ganzheitliche Lösung für Enterprise Mobility. Das beginnt mit der effizienten, Team-basierten Entwicklung von Apps, bei der Entwickler nicht auf eine bestimmte Frontend-Technologie eingeschränkt sind, und reicht bis hin zum ­Betrieb der notwendigen App-Dienste. Dazu zählen beispielsweise Caching, Data Sync, Authentication, ein ausgereiftes Rollenkonzept und ein „Mobile Backend as a Service“ (MBaaS). Die Red Hat Mobile Application Platform ist als Hosted-Cloud- und bald auch als On-Premise-Lösung verfügbar. Damit können wir sowohl die Bedürfnisse großer Enterprise-Kunden abdecken, die ihre Infrastruktur im eigenen Rechenzentrum betreiben möchten, als auch mittelständische Unternehmen ansprechen, die schnell und ohne großen ­Installationsaufwand starten möchten.

Welche Trends machen Sie beim Thema Enterprise Mobility aus?

Aus Gesprächen mit vielen Kunden wissen wir, dass Unternehmen stärker standardisieren und in Richtung App-Plattformen gehen wollen. Eine vergleichbare Entwicklung gab es zu Beginn des letzten Jahrzehnts mit dem Erscheinen von Java- EE-Application-Servern. Darüber hinaus wandert die Security aus dem Geräte-zentrierten in den Daten-zentrierten Bereich. Es geht dann aus Sicht der Unternehmen nicht mehr darum, wie Daten auf einem Device sicher verwahrt oder gelöscht werden, sondern wie sie unabhängig vom Kanal, egal ob mobil, Web-Applikation oder Browser, bestmöglich geschützt werden.

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