Dev-Insider-Podcast mit Prof. Bente zum Thema „Sauberes Programmieren“ Clean Coding – eine Frage guter Software-Architektur

Von Stephan Augsten Lesedauer: 2 min |

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In der dritten Folge des Dev-Metal-Podcasts tauchen wir tief in das Thema „Clean Coding“ ein. Als Gast spricht Prof. Dr. Stefan Bente, ein Software-Architektur-Spezialist und an der Technischen Hochschule Köln, mit Chefredakteur Stephan Augsten über diesen Ansatz in der Softwareentwicklung.

Wie hängen Clean Coding, agile Methoden und Architektur-Prinzipien zusammen? Im Podcast Dev-Metal teilt Prof. Dr. Stefan Bente seine Sicht auf dieses Thema.
Wie hängen Clean Coding, agile Methoden und Architektur-Prinzipien zusammen? Im Podcast Dev-Metal teilt Prof. Dr. Stefan Bente seine Sicht auf dieses Thema.
(Bild: Vogel IT-Medien)

Clean Coding legt den Fokus auf die Erstellung von Code, der leicht verständlich, effizient und wartbar ist. Nach Bentes Auffassung ist das Thema eng mit Architekturprinzipien wie den SOLID Principles verbunden, zu denen beispielsweise das Single Responsibility Principle und das Open/Closed Principle gehören. Ein sauberer Ansatz verhindere das Aufbauen einer technischen Schuld im Team, die später nur schwer zu begleichen ist. Das Prinzip fördert nicht nur die Langlebigkeit der Software, sondern auch deren Wartbarkeit.

Bente unterstrich also, dass ein modernes Verständnis der Softwarearchitektur bereits im Code beginnt. Dies beinhalte sowohl messbare Aspekte wie Metriken als auch Erfahrungen des Teams in der Diskussion über guten Code und Code Reviews. Die Einführung einer Kultur, in der guter Code zum Diskussionsthema wird, ist demnach unerlässlich und kann durch gezielte Schulungen und Diskussionsrunden im Team erreicht werden.

Ein besonders interessanter Punkt war die Diskussion über die Interaktion zwischen Clean-Code-Prinzipien und Agilität. Während beides nicht unbedingt voneinander abhängig ist, betonte Bente, dass sie sich gegenseitig unterstützen. Eine agile Herangehensweise, die die Autonomie des Teams respektiert, erleichtere den Prozess der Implementierung von Clean Code. Sei dieser agile Rahmen hingegen nicht gegeben, könne dies zu einem Rückgang der Softwarequalität führen.

Ein weiterer Schwerpunkt des Gesprächs war die Frage, wie Unternehmen ihre Entwicklerteams auf einen gemeinsamen Stand bringen können. Hier betonte Bente die Notwendigkeit einer Diskussionskultur im Team, in der guter Code zum Thema gemacht wird. Dies kann durch verschiedene Methoden wie Pair Programming oder spezielle Diskussionsrunden erreicht werden. Clean Coding muss also in der täglichen Arbeit verankert werden. Eine solche Unternehmenskultur trägt laut Stefan Bente dazu bei, die langfristige Qualität und Nachhaltigkeit der Softwareentwicklung sicherzustellen.

Wer tiefer in das Thema einsteigen möchten, findet in der dritten Folge des „Dev-Metal“-Podcast wertvolle Tipps und Anregungen.

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