Android-Anwendungen in der Cloud testen Canonical bringt Anbox Cloud Appliance zu AWS

Redakteur: Stephan Augsten

Mit der Anbox Cloud Appliance stellt Canonical eine kleine Version der Android-Virtualisierungslösung über den AWS-Marktplatz bereit. Über die Container-basierte Appliance lassen sich Android Apps vom Prototyp bis zur Produktionsreife bringen.

Firmen zum Thema

Mithilfe der Anbox Cloud Appliance lassen sich Android-Umgebungen direkt bei AWS virtualisieren.
Mithilfe der Anbox Cloud Appliance lassen sich Android-Umgebungen direkt bei AWS virtualisieren.
(Bild: Canoncial / Anbix)

Die Anbox Cloud Appliance dient als Development-Sandbox, um die Ausführung von Android Apps virtualisieren und somit auf Herz und Nieren testen zu können. Die Entwickler können ihre Android-Apps hochladen, Android-Geräte konfigurieren und virtualisieren und die grafische Ausgabe in Echtzeit auf Web- oder Mobil-Clients streamen.

Je nach persönlichen Vorlieben ist es dabei möglich, eine Kommandozeile (Command Line Interface, CLI) oder auch eine webbasierte Benutzerschnittstelle (Web User Interface, UI) zu nutzen. Darüber lassen sich die Android-Anwendungen in der Cloud verwalten und betreiben.

Die Anbox Cloud Appliance ist eine kleine Version der Anbox Cloud von Canonical. Sie basiert auf Ubuntu Pro und verfügt über alle sicherheitsrelevanten Funktionen des Basisbetriebssystems. Dazu gehören die Verfügbarkeit von Sicherheitsupdates für zehn Jahre und der Zugang zu Kernel-Live-Patches.

Dank der Distribution über den AWS Marketplance besteht Zugriff auf eine große Anzahl von Instanztypen, einschließlich ARM- und x86-CPU- sowie NVIDIA-GPU-Support. Letztere ermöglichen hardwarebeschleunigtes Rendering, während die Videocodierung eine Cloud-Streaming-Lösung mit geringer Latenz bietet.

Artikelfiles und Artikellinks

(ID:47620950)