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Google macht Entscheidungen transparenter Besseres Feedback zu Berechtigungen unter Android

| Autor / Redakteur: Thomas Joos / Stephan Augsten

Damit Anwender mehr Kontrolle über ihre Endgeräte erhalten, hat Google die Anforderungen für Apps bezüglich Berechtigungen angepasst. Dies betrifft auch die Verarbeitung personenbezogener Daten.

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Android soll bei der Ablehnung von App-Berechtigungen transparenter werden.
Android soll bei der Ablehnung von App-Berechtigungen transparenter werden.
(Bild gemeinfrei: Pixabay.com / Pixabay )

Auch wenn es sich bei Android um ein Open Source-System handelt, achtet Google darauf, dass Anwender Kontrolle und Transparenz über die Verarbeitung ihrer Daten erhalten. Dazu sind Vorgaben an Entwickler nötig, die in Apps Berechtigungen umsetzen müssen. Google will sicherstellen, dass Apps in Android die Sicherheit, Kontrolle und Transparenz von personenbezogenen Daten gewährleisten.

In den vergangenen Jahren hat Android von Entwicklern bereits verlangt, dass sie angeben, warum sie die Berechtigungen benötigen, die ihre Apps anfordern. Seit dem vergangenen Jahr schränkt Android die Berechtigungen für SMS und Anrufprotokolle auf einige wenige Anwendungsfälle ein.

Bisher war das Formular zur Erklärung von Berechtigungen verwirrend, der Zeitrahmen für die Verarbeitung zu lang. Viele Entwickler hatten das Gefühl, dass sie automatisierte Antworten erhielten, keine echten Antworten auf ihre Fragen.

Ablehnungen für Berechtigungen einer App sollen in Zukunft detaillierter gestaltet werden, damit Entwickler erfahren, warum eine bestimmte Entscheidung getroffen wurde und wie sie ihre Apps ändern können, damit Rechte erteilt werden. Auch Hinweise, wie sie gegen eine Entscheidung Beschwerde einlegen können, werden in den Mails aufgeführt. Das Kommunikationsteam soll erweitert werden, damit Anfragen schneller beantwortet werden können.

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Über den Autor

 Thomas Joos

Thomas Joos

Freiberuflicher Autor und Journalist