Studie von Ford Bessere Luftqualität dank Blockchain und Geofencing

Peter Schmitz

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Im Rahmen eines dreijährigen Feldversuchs hat Ford Plug-in-Transporter über 400.000 Kilometer in Köln, Valencia und London erprobt. Dabei schalteten die Hybridfahrzeuge je nach gemessener Luftqualität auf emissionsfreie Fahrt um.

Ford sieht im Zusammenspiel von Blockchain und Geofencing Umweltschutzpotenzial.
Ford sieht im Zusammenspiel von Blockchain und Geofencing Umweltschutzpotenzial.
(Bild: Ford)

Der Fahrzeughersteller kommt nach dem Projekt zum Ergebnis, dass Plug-in-Hybride in Verbindung mit Technologien wie Blockchain und Geofencing einen wichtigen Beitrag zu besserer Luftqualität in Städten leisten können. Für den Feldversuch kamen Dutzende Transit- und Tourneo-Transporter in kommunalen und gewerblichen Flotten zum Einsatz. Im Test wechselte ihr Antrieb je nach lokaler Luftqualität automatisch in einen rein elektrischen und damit abgasfreien Betriebsmodus.

„Unsere Forschungen haben gezeigt, dass Plug-in-Hybridfahrzeuge im Zusammenspiel mit zukunftsweisenden Vernetzungs-Technologien wie dynamisches Geofencing und Blockchain bei der umweltgerechten Transformation unserer Städte eine große Rolle spielen können“, meint Mark Harvey, Direktor Enterprise Connectivity von Ford Europa.

Blockchain unterstützt Geofencing

Ford betont, dass die Blockchain den Effekt des Geofencing unterstützt und den Gewinn für die Luftqualität steigert. Sie dient als eine Art manipulationssicheres und transparentes Logbuch, das permanente Aufzeichnungen samt Zeitstempel erstellt. In Fords Plug-in-Modellen wird damit registriert, mit welchem Antriebssystem das Fahrzeug in eine per Geofencing markierte Umweltzone einfährt. Emissionsfrei zurückgelegte Kilometer werden dabei zuverlässig dokumentiert und lassen sich bei Bedarf mit Dritten teilen, wie etwa Stadtämtern oder Flottenbetreibern. Zusätzlich erprobte Ford dynamisches Geofencing, das Umweltzonen situativ dort einrichtet, wo es die Luftbelastung gerade erfordert.

Speziell die Studien in Köln und Valencia zeigten, das durch die Vernetzung von Stadt und Fahrzeug die Luftverschmutzung sinkt und Verbotszonen für Verbrennungsmotoren eingehalten werden. Insgesamt legten die Transporter 105.600 von 218.300 Kilometern rein elektrisch zurück – also knapp die Hälfte. In den durch Geofencing markierten Zonen in Köln lag dieser Wert sogar bei 70 Prozent.

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