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Neue Kommandozeile und Release-Rückverfolgung Azure DevOps Sprint 154 Update

| Autor / Redakteur: Thomas Joos / Stephan Augsten

Microsoft hat dem Cloud-Dienst Azure DevOps mit dem Sprint 154 Update neue Funktionen spendiert. Dazu gehört zum Beispiel die bidirektionale Rückverfolgbarkeit zwischen Releases.

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Microsoft hat dem Cloud Service Azure DevOps einige neue Funktionen spendiert.
Microsoft hat dem Cloud Service Azure DevOps einige neue Funktionen spendiert.
(Bild: Microsoft)

Das Sprint 154 Update für Azure DevOps integriert unter anderem die „Azure Pipelines for Jira“-App, die über den Atlassian-Marketplace verfügbar ist. Links zu Jira-Tickets werden ab jetzt als Arbeitselemente hinzugefügt. Dadurch lassen sich Deployment-Details in Jira anzeigen. Das vereinfacht die Erstellung von Versionshinweisen, indem Jira-Probleme leichter verfolgt werden können, die in GitHub Commits erwähnt werden und mit Releases bereitgestellt werden.

Arbeitselemente lassen sich jetzt besser suchen. Dazu bietet das neue Suchfeld eine sofortige Suche nach Arbeitselementen. Die zuletzt verwendeten Arbeitselemente werden als List angezeigt. In der Wiki können ab der neuen Version auch Live-Dokumente erstellt werden. Das Suchfeld kann über die Taste „/“ aufgerufen werden.

Das Azure DevOps CLI (Command Line Interface) ermöglicht die Interaktion mit Azure DevOps über die Befehlszeile. Die Funktion wurde bereits im Februar als Preview zur Verfügung gestellt und ist mit dem Sprint 154 allgemein verfügbar. Iterations- und Flächenpfade lassen sich von der Befehlszeile aus mit den Befehlen „az boards iteration“ und „az boards area“ einrichten und verwalten. Außerdem lässt sich das Setup per Skript automatisieren.

Beim Aktualisieren von Workitems verlor ein Zweitnutzer bislang seine Änderungen, wenn andere Benutzer bereits mit dem System gearbeitet haben. Solange Benutzer ab jetzt verschiedene Felder bearbeiten, sehen sie Live-Updates der Änderungen am Workitem. Zudem können Entwickler ab jetzt zu Code- und Wiki-Suchergebnissen navigieren, ohne die Registerkarten wechseln zu müssen.

Projekte können ab jetzt von jeder Out-of-the-Box-Prozessvorlage auf jede andere Out-of-the-Box-Vorlage umgestellt werden. Das ermöglicht zum Beispiel die Änderung von Agile zu Scrum. oder von Basic zu Agile ändern. Die „Azure Pipelines App für Slack“ wurde bereits im Februar veröffentlicht. Diese helfen bei der Überwachung von Pipelines. Mit dem Update im Juli wurde die App erweitert. Entwickler werden jetzt zum Beispiel benachrichtigt, wenn eine Genehmigung der Release-Bereitstellung ansteht.

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Über den Autor

 Thomas Joos

Thomas Joos

Freiberuflicher Autor und Journalist