Suchen

Open Source, C# und mobile Engagement auf re:Invent AWS erweitert Serviceangebot massiv

Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter

Von einer Chef-Automate-Umgebung über ein DDoS-Schutzschild bis hin zu Open-Source-Projekten für Container-Management und Orchestrierung: Auf der Entwicklerkonferenz re:Invent hat AWS zahlreiche neue und erweiterte Clouddienste präsentiert.

Firmen zum Thema

AWS beschreibt Blox als Sammlung von Open-Source-Projekten für Container Management und Orchestrierung.
AWS beschreibt Blox als Sammlung von Open-Source-Projekten für Container Management und Orchestrierung.
(Bild: AWS)

Amazons Cloud-Sparte nimmt den Namen der eigenen Hausmesse offenbar mehr als ernst. Auf der AWS re:Invent 2016 hat der Dienstleister jetzt zahlreiche Service erweitert oder eben gänzlich neu erfunden.

Folgende Neuerungen stellt Amazon Web Services (AWS) selbst in den Vordergrund:

  • AWS OpsWorks for Chef: eine vollständig verwaltete Chef-Automate-Umgebung, die über AWS OpsWorks verfügbar ist, um eine bessere Automatisierung von kontinuierlichen Deployments zu bieten und unnötige manuelle Arbeiten zu reduzieren.
  • Amazon EC2 Systems Manager: eine Sammlung von Werkzeugen für Installationspakete, Patching, Ressourcenkonfiguration und Automatisierung von Aufgaben auf Amazon EC2.
  • AWS CodeBuild: ein neuer, vollständig verwalteter, erweiterbarer Service für das Übersetzen von Quellcode und das Ausführen von Unit-Tests, der mit anderen Application Lifecycle Management Services wie AWS CodeDeploy, AWS CodeCommit und AWS CodePipeline integriert ist. Dies beschleunigt den Software-Entwicklungs- und -Deployment-Zyklus erheblich.
  • AWS X-Ray: ein neuer Service, um verteilte Anwendungen zu analysieren, zu visualisieren und darin Fehler zu suchen. Entwickler und Architekten können so schnell und einfach Leistungsengpässe und Fehler in verteilten Cloud-Architekturen beheben und ihre Performance optimieren.
  • AWS Personal Health Dashboard: ein neuer personalisierter AWS Health Dashboard Service für alle Kunden. Entwickler erhalten einen genauen Einblick in Probleme, die ihre Anwendung beeinträchtigen können.
  • AWS Shield: ein Schutzschild gegen Distributed Denial of Services (DDoS) Attacken, verfügbar als Shield Standard und Shield Advanced. Shield Standard bietet einen DDoS-Schutz für alle Kunden, die API Gateway, Elastic Load Balancing, Route 53, CloudFront und EC2 nutzen. Shield Advanced schützt vor höher entwickelten DDoS-Angriffen mithilfe eines AWS DDoS Response Teams, das rund um die Uhr verfügbar ist.
  • Amazon Pinpoint: ein datengetriebener Engagement Service für mobile Apps. Der Service ermöglicht es, Nutzersegmente für deren Aktivierung zu definieren, dafür Kampagnen mit Push-Meldungen festzulegen und die Ergebnisse in Echtzeit nachzuverfolgen.
  • AWS Batch: eine vollständig verwaltete Stapelverarbeitung in beliebiger Größenordnung, ohne dass eine Software für die Stapelverarbeitung zu installieren ist oder Server zu verwalten sind.
  • AWS Glue: ein vollständig verwalteter Datenkatalog und ETL Service, der es einfach macht, Daten zwischen Datenbeständen zu bewegen. Zugleich werden zeitraubende Datenwiederherstellung, -Konversion, -Zuordnungen und Stapelverarbeitungsschritte vereinfacht und automatisiert.
  • AWS Step Functions: koordiniert die Komponenten von verteilten Anwendungen durch visuelle Workflows.
  • Lambda@Edge: ermöglicht es, Lambda-Funktionen in Amazon CloudFront Edge Locations (POPs) als Antwort auf HTTP-Requests auszuführen.
  • AWS Lambda: unterstützt ab sofort auch die C# Programmierumgebung.
  • Blox: eine Sammlung von Open-Source-Projekten für Container Management und Orchestrierung.

Die AWS re:Invent 2016 fand vom 27. November bis 1. Dezember in Las Vegas statt. Dem Ruf des Veranstalters folgten seiner Zählung zufolge über 24.000 Teilnehmer.

(ID:44421392)