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Endlich Microservices – und wie geht‘s weiter? Automatisierung von Tests und Microservice-Integration

| Autor: Stephan Augsten

DevOps und Microservices versprechen eine agile und effiziente Anwendungsentwicklung und -bereitstellung. Doch dies erfordert organisatorische Anpassungen, wie dieser Kommentar beleuchtet.

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Björn Jessen-Noak: „Auch Microservices erfordern eine durchdachte Strategie und angepasste Prozesse innerhalb eines DevOps-Teams.“
Björn Jessen-Noak: „Auch Microservices erfordern eine durchdachte Strategie und angepasste Prozesse innerhalb eines DevOps-Teams.“
(Bild: Nexinto)

Microservices sind klein, schnell und bieten viele weitere Vorteile. Deshalb gehen landauf, landab Unternehmen dazu über, bestehende Software und über die Jahre monströs angewachsene Legacy-Systeme in kleine, handliche Dienste zu zerschneiden und in Container zu packen. Dabei merken sie erst hinterher, dass Microservices sowohl in der Entwicklung als auch im operativen Einsatz ganz andere Strukturen und Prozesse erfordern.

Viele sind beim Einsatz von Microservices noch unerfahren. Deshalb kommen dann ganz grundlegende Fragen auf: Wie kommt der Microservice denn nun in den Betrieb? Passt er überhaupt in die bestehende Systemarchitektur? Ist er auch wirklich sicher? Und wie, um Himmels willen, ist das überprüfbar?

Die Antwort lautet: testen, testen, testen! Eine testgetriebene Entwicklung und optimale Integration Pipeline ist dafür das A und O. Build-, Code-, Convention-, Security- und Deployment-Tests sollten darin einen festen Platz haben. So erhalten DevOps-Teams sehr schnell Rückmeldung, ob der Microservice so funktioniert, wie er soll.

Dabei spielt Automatisierung eine sehr große Rolle. Sie bringt mehr Tempo in die Pipeline und führt zu der höheren Effizienz, die Unternehmen bei der Entscheidung für Microservices zu erzielen hoffen. Ein wichtiger Punkt, der nicht zu vernachlässigen ist – ebenso wenig wie die kontinuierliche Optimierung der eigenen Prozesse.“

„Auch Microservices erfordern eine durchdachte Strategie und angepasste Prozesse innerhalb eines DevOps-Teams.“

* Björn Jessen-Noak, System Engineer bei Nexinto, ist als Speaker auf den diesjährigen Containerdays, die am 20. und 21. Juni 2017 im Automuseum Prototyp in Hamburg stattfinden. In seinem Vortrag „Microservices and now?“ zeigt er Best Practices für das Handling von Microservices in einer Continuous Delivery Pipeline. Der Vortrag beginnt am 20. Juni um 11:10 Uhr auf Bühne 1.

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Über den Autor

 Stephan Augsten

Stephan Augsten

Chefredakteur, Dev-Insider