Mehr Übersicht auf Kubernetes- und Netzwerk-Ebene Auto-Telemetrie für New Relic One

Redakteur: Stephan Augsten

Automatisierte Kubernetes-Metriken werden dank „Auto-telemetry with Pixie“ integraler Bestandteil der Observability-Plattform New Relic One. Darüber hinaus hat der Monitoring-Spezialist eine Startup- sowie eine Student-Edition der Plattform angekündigt.

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Pixie verfügt out of the box über umfassende PxL-Skripte, die bei der Fehlerbehebung in Kubernetes-Clustern helfen.
Pixie verfügt out of the box über umfassende PxL-Skripte, die bei der Fehlerbehebung in Kubernetes-Clustern helfen.
(Bild: New Relic)

Pixie verfügt out of the box über umfassende PxL-Skripte, die bei der Fehlerbehebung in Kubernetes-Clustern helfen.
Pixie verfügt out of the box über umfassende PxL-Skripte, die bei der Fehlerbehebung in Kubernetes-Clustern helfen.
(Bild: New Relic)

Auf der hauseigenen Developer-Konferenz FutureStack 21 hat New Relic mehrere Produktneuerungen sowie Community-Initiativen bekanntgegeben. Auto-telemetry with Pixie wird demnach das Herzstück der Observability-Plattform New Relic One, die Integration erfolgt ohne Code-Updates oder Daten-Sampling.

Mit einem datengestützten Framework soll Pixie soll Software-Ingenieuren unmittelbare Transparenz für ihre Kubernetes-Cluster und Workloads geben und die Fehlerbehebung beschleunigen. KI und Machine-Learning-Modelle wählen die relevantesten Datensätze aus und übermitteln sie an die New Relic Telemetry Data Platform, wo sie mit weiteren Services und Alerting-Mechanismen korreliert und gespeichert werden.

Vorrangiger Zweck der Lösung ist es, in jeder Phase des Software Lifecycle umfassende Telemetriedaten zu liefern. Auto-telemetry with Pixie ist zunächst im Rahmen einer offenen Beta-Phase verfügbar. Zuvor hatte New Relic bereits mitgeteilt, Pixie als Open-Source-Projekt unter Apache-2.0-Lizenz in die Cloud Native Computing Foundation (CNCF) einzubringen.

Zu den weiteren angekündigten Funktionen gehören – neben Dashboard-Verbesserungen – das Fehler-Tracking und das Netzwerk-Monitoring. So erlaubt die sogenannte „Errors Inbox“ die Fehleranalyse und -behebung zentralisiert über die Benutzeroberfläche der New Relic One Platform. Berücksichtigt werden dabei Daten aus dem gesamten Application Stack – vom Application Performance Management über Mobile- und Serverless-Strukturen bis hin zum Real User Monitoring.

Die New Relic One Plattform soll außerdem die Zusammenarbeit von DevOps- und Netzwerk-Teams vereinfachen. Die Grundlage hierfür bildet die Kooperation mit Kentik, einem Anbieter von Netzwerk-Observability. New Relic erweitert dank der Zusammenarbeit also die eigene Plattform um Funktionen auf die Netzwerkebene.

Um auch Startups und Studierenden den Observability-Einstieg zu ermöglichen, hat New Relic außerdem entsprechende Community-Versionen angekündigt. New Relic for Startups bietet jungen Unternehmen exklusive Rabatte und Credits, die New Relic Student Edition liefert neben den Observability-Tools einige praxisnahe Simulationen, um interaktiv Expertise und Erfahrung aufzubauen.

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