Unternehmen brauchen heute vollständige Transparenz Auf dem Weg zur Full-Stack Observability

Ein Gastkommentar von Tommy Ziegler *

Bei IT-Diensten und Anwendungen kann schon die kleinste Störung dazu führen, dass Kunden sich dauerhaft abwenden. Immer mehr Unternehmen setzen auf Full-Stack Observability, um ein solches Szenario zu verhindern. Doch der Weg dorthin ist lang und hat gerade erst begonnen.

Anbieter zum Thema

Full-Stack Observability bietet vollständige Transparenz hinsichtlich der IT-Verfügbarkeit und -Performance.
Full-Stack Observability bietet vollständige Transparenz hinsichtlich der IT-Verfügbarkeit und -Performance.
(Bild: TayebMEZAHDIA / Pixabay )

Technologen haben schon lange erkannt, dass ihre aktuellen Monitoring-Lösungen nicht mehr ausreichen, um in einer immer komplexeren IT-Umgebung die notwendige einheitliche Transparenz zu erreichen. In der Vergangenheit standen sie jedoch vor der Herausforderung, dass die Führungskräfte ihres Unternehmens nicht unbedingt dieselbe Notwendigkeit sahen. Entsprechend fehlte oft das Budget in den IT-Abteilungen, um umfassendere Monitoring-Lösungen zu implementieren.

Insbesondere im letzten Jahr hat sich die Situation aber gewandelt: Im neuen The Journey to Observability-Report von AppDynamics berichten knapp neun von zehn der befragten Technologen in Deutschland (88 Prozent), dass sie von ihren Führungskräften jetzt die Unterstützung, das Budget und die Ressourcen erhalten, um ihre Pläne für Full-Stack Observability umzusetzen. Daher bestätigen mehr als drei Viertel (78 Prozent), dass der Übergang zu Full-Stack Observability in ihrem Unternehmen in diesem Jahr Priorität hat.

Die Vorteile machen sich sofort bemerkbar

Full-Stack Observability bietet Technologen vollständige Transparenz in die IT-Verfügbarkeit und -Performance in Echtzeit – angefangen bei den kundenorientierten Anwendungen bis tief in das Backend. Dadurch können die IT-Experten Anomalien und Störungen schneller erkennen, Abhängigkeiten verstehen und Probleme beheben, bevor sie sich auf die Endnutzer auswirken.

In den Unternehmen, die die Umstellung auf Full-Stack Observability bereits begonnen haben, konnten die Verantwortlichen unmittelbar greifbare Ergebnisse feststellen: Eine höhere Produktivität innerhalb der IT-Abteilung, geringere Betriebskosten, da die Teams weniger Zeit benötigen, um auf Performanceprobleme zu reagieren, sowie insgesamt eine verbesserte Zusammenarbeit im Unternehmen.

Vor allem aber sehen die Führungskräfte, dass ihre Technologen sich stärker auf strategische Prioritäten konzentrieren können, wie die digitale Transformation des Unternehmens und die kontinuierliche Verbesserung der Kundenerfahrung. Wenn sie nicht ständig damit beschäftigt sind, den Ursachen von Störungen auf den Grund zu gehen und diese zu beheben, können sie stattdessen Innovationen und neue Projekte vorantreiben, die die Zukunft des Unternehmens und womöglich ihrer ganzen Branche verändern werden.

Dementsprechend drängen jetzt die Führungsebenen darauf, dass ihre Technologen ihre Pläne für Full-Stack Observability in diesem Jahr beschleunigen. Denn trotz aller Fortschritte befinden sich die meisten Unternehmen noch in der Frühphase auf dem Weg zu Full-Stack Observability.

Auf den Fortschritten aufbauen

Insgesamt verfügen zwar 86 Prozent der Unternehmen über eine entsprechende Strategie, aber nur ein Drittel (34 Prozent) befindet sich bereits im Umsetzungsmodus. 36 Prozent haben gerade angefangen, die ersten Schritte zu unternehmen und weitere 16 Prozent machen sich bereit, um loszulegen.

Die Mehrheit der IT-Abteilungen verlässt sich damit entweder noch immer auf mehrere, nicht zusammenhängende Tools, um die IT-Verfügbarkeit und -Performance zu kontrollieren, oder ist noch nicht in der Lage, die Auswirkungen von Performanceproblemen in Echtzeit mit den geschäftlichen Prioritäten und Zielen zu verknüpfen.

Der Einsatz von Full-Stack Observability ist ein mehrstufiger Prozess, der Transparenz und Einblicke in den gesamten IT-Stack ermöglicht. Viele Technologen bauen diesen in ihre interne Strategie ein, um die Anzahl von Legacy-Tools zu reduzieren und interoperable Lösungen bereitzustellen, damit die IT-Abteilungen sich auf die Geschäftsergebnisse konzentrieren können. Durch diese Bemühungen führen Technologen immer mehr ihrer bestehenden Monitoring-Lösungen zusammen und fügen neue Tools hinzu, um eine größere Transparenz über die gesamte IT-Umgebung hinweg zu erreichen, was den Nutzen exponentiell erhöht.

Fazit: Der Weg zu Full-Stack Observability hat gerade erst angefangen

Tommy Ziegler
Tommy Ziegler
(Bild: AppDynamics)

Noch vor einem Jahr war der Wunsch nach Full-Stack Observability vor allem durch Angst und Not getrieben und ging allein von den Technologen aus. Inzwischen sind aber auch die Führungskräfte von den Vorteilen überzeugt und unterstützen ihre IT-Experten mit den nötigen Ressourcen, um alle Herausforderungen auf dem Weg zu Full-Stack Observability zu meistern und die erforderlichen technischen, kulturellen und strukturellen Veränderungen durchzusetzen. Entsprechend zeigen sich drei Viertel der deutschen Technologen (74 Prozent) optimistisch, dass ihr Unternehmen in den nächsten zwölf Monaten seine Ziele erreichen wird.

* Tommy Ziegler arbeitet als Sales Engineer bei Cisco AppDynamics. Dort berät er Kunden beim Monitoring moderner Softwaresysteme. Mit seiner langjährigen Erfahrung als Entwickler und Berater in den Bereichen Agilität, Cloud, Continuous Delivery, DevOps und Microservices zeigt er, wie AppDynamics hilft, Transparenz bei diesen Themen zu schaffen.

Jetzt Newsletter abonnieren

Täglich die wichtigsten Infos zu Softwareentwicklung und DevOps

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung.

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung

(ID:48282980)