Anpassungen für iPhone X und iOS 11

Apple erhöht Druck auf Entwickler

| Autor / Redakteur: Thomas Joos / Stephan Augsten

Im Sinne eines einheitlichen Look and Feel möchte Apple, dass neue Funktionen wie Face ID auch von Entwicklern genutzt werden.
Im Sinne eines einheitlichen Look and Feel möchte Apple, dass neue Funktionen wie Face ID auch von Entwicklern genutzt werden. (Bild: Apple)

Im Apple App-Store gibt es immer noch eine Menge Apps, die nicht alle Möglichkeiten von iOS 11 und iPhone X ausnutzen. Vor der Veröffentlichung von iOS 12 will Apple aber sicherstellen, dass alle Apps die Funktionen der Vorgängerversion unterstützen.

Apple integriert in neuen Versionen seines mobilen Betriebssystems iOS ständig neue Funktionen. Doch nicht alle Apps nutzen neue Features, obwohl sie es vielleicht könnten. Das „Super Retina Display“ des iPhone X wird ebenfalls noch nicht überall unterstützt, ebenso wie die Gesichtserkennung FaceID. Das äußert sich in einem wesentlich schlechteren Benutzererlebnis für Anwender, da dies zu schwarzen Bereichen am oberen und unteren Bildschirmrand führt.

Obwohl viele Schnittstellen für das iPhone X erst seit April bereitstehen, ist es für Entwickler höchste Zeit nachzuarbeiten, denn Apple wird ab Juli nicht mehr alle App-Updates zulassen. Ab Juli müssen Apps mit dem iOS 11 SDK erstellt werden. Bereits seit Februar müssen neue Apps an das iPhone X und iOS 11 angepasst werden.

Das iOS 11 SDK ist Teil der aktuellen Apple-Entwicklungsumgebung xCode. Da hier auch die Funktionen des iPhone X implementiert sind, können Entwickler mit Updates die Aktualisierungen zu iOS gemeinsam mit den Anpassungen an das iPhone X durchführen.

Ab Juli müssen App-Updates bestimmte Voraussetzungen erfüllen

Ab Juli will Apple nur noch Updates für Apps freigeben, bei denen die neuen Funktionen von iOS 11 und dem iPhone X unterstützt werden. Dazu gehören Funktionen für die Kamera, Siri, die Integration in Apple Music sowie andere Funktionen wie die Augmented-Reality-Schnittstelle ARKit.

Es ist allerdings zu erwarten, dass dieser erste Schritt keine großen Auswirkungen nach sich ziehen wird, denn Entwickler werden in diesem Fall wohl in vielen Fällen schlicht keine Updates veröffentlichen. Auf Dauer sollten Entwickler die Neuerungen aber durchaus einplanen: Im nächsten Schritt will Apple nämlich Apps komplett aus dem App-Store entfernen, wenn sie nicht den Voraussetzungen entsprechen.

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