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Umfrage zu Shopping-Apps App-Nutzer erwarten Datenschutz und Benutzerfreundlichkeit

| Autor: Stephan Augsten

Bei der App-Nutzung ist der Deutsche hinsichtlich Neuinstallationen und regelmäßiger Nutzung ziemlich wählerisch. Besonderen Ansprüchen müssen Shopping-Apps genügen, wie das Marktforschungsinstitut Kantar Emnid herausgefunden hat.

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Neben dem Datenschutz und Alltagstauglichkeit sind integrierte Bezahlmethoden wichtig für Shopping-App-Nutzer.
Neben dem Datenschutz und Alltagstauglichkeit sind integrierte Bezahlmethoden wichtig für Shopping-App-Nutzer.
(Bild: Torsten Dettlaff - Pexels.com / CC0 )

Wie die Studie von Kantar Emnid im Auftrag von Payback zeigt, haben 19 Prozent der 1.024 befragten Smartphone-Nutzer im vergangenen Jahr gar keine und weitere 20 Prozent nur eine bis zwei Apps heruntergeladen. 27 Prozent der Studienteilnehmer nutzen zwischen fünf bis neun Apps regelmäßig, nur bei fünf Prozent kommen 20 oder mehr Apps zum Einsatz.

Bei den Entscheidungskriterien für eine Shopping-App steht der Datenschutz an erster Stelle. 85 Prozent der Befragten erwarten einen vertrauenswürdigen Umgang mit ihren Daten. Der zweite wichtige Faktor ist die Nutzbarkeit: Gut ein Drittel der Umfrageteilnehmer setzen voraus, die Shopping-App im Alltag regelmäßig nutzen zu können.

Von Vorteil ist es, wenn eine App bei mehreren Unternehmen und Marken einsetzbar ist: Drei von zehn Befragten erachten diese übergreifende Nutzung als wichtig, 18 Prozent wünschen sich durch die App automatische Angebote der von ihnen am meisten genutzten Geschäfte.

29 Prozent der Befragten wünschen sich eine in die Shopping-App integrierte Zahlungsoption. Zwar können sich vier von zehn Smartphone-Besitzern einen Verzicht auf Bargeld und Kartenzahlung noch nicht vorstellen, gleichzeitig rechnen aber mehr als 25 Prozent der Befragten damit, dass in ein bis zehn Jahren nur noch online oder mobil bezahlt werden wird.

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Über den Autor

 Stephan Augsten

Stephan Augsten

Chefredakteur, Dev-Insider