Google gibt letzte Android-Preview frei

App-Kompatibilität zu Android Q Beta 6 testen

| Redakteur: Stephan Augsten

Die finale Beta von Android Q ermöglicht es Entwicklern, ihre Apps vollständig kompatibel zur neuen OS-Version zu machen.
Die finale Beta von Android Q ermöglicht es Entwicklern, ihre Apps vollständig kompatibel zur neuen OS-Version zu machen. (Bild: Google)

Android Q steht in den Startlöchern, die sechste Beta soll gleichzeitig die letzte Testversion sein. In einem aktuellen Blog-Beitrag geht Dave Burke, Vice President of Engineering bei Google, auf die finalen Änderungen und Funktionsupdates ein.

Das Beta-6-Updat von Android Q umfasst zunächst einmal die System-Abbilder für Pixel und den Android Emulator. Zudem wurden die Build-Werkzeuge für Android Studio aktualisiert und das Software Development Kit auf API-Level 29 angehoben.

Somit soll die Android Q Beta 6 alle Funktionen und Development-APIs der endgültigen OS-Version bieten und das gleiche Systemverhalten abbilden. Dementsprechend können dank der Preview auch App-Entwickler ihre Anwendungen finalisieren.

So wurde auf der Grundlage von Benutzermeldungen die Gestennavigation mit Blick auf Zuverlässigkeit und Konsistenz verfeinert. So wurde beispielsweise die vertikale Ausschlussgrenze für die Zurück-Geste angepasst und eine Empfindlichkeitseinstellung hinzugefügt.

Android-App-Entwickler sind nun dazu aufgerufen, ihre aktuellen Apps so schnell wie möglich Android-Q-kompatibel zu machen. Dabei sollten sie insbesondere auf die Auswirkungen der Datenschutz-Änderungen achten, Google hat für Tests eine Privacy-Checkliste bereitgestellt. Für weitere Bereiche, die Tests erfordern, sollten Entwickler den Blog-Eintrag zur Android Q Beta 6 sowie das bereits veröffentlichte Dokument zu den Verhaltensänderungen sichten.

Google hat außerdem drei Vorschläge, wie Entwickler ihre Apps angesichts der neuen Funktionen erweitern sollten. Da wäre zum einen die Möglichkeit eines dunklen Themes, da ein konsistenter Dark Mode auch von den Apps abhängt. Desweiteren sollten App Developer die Gestennavigation sowie faltbare Geräte unterstützen.

Weitere App-abhängige Handlungsfelder sind interaktive Benachrichtigungen, biometrische Authentifizierung, Audioaufnahmen sowie das Einbinden neuer Multimedia-Codecs und Netzwerkverbindungs-APIs. Weitere Informationen und Links finden sich im erwähnten Blog-Post.

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