Google weitet Virtualisierung aus

Android Emulator mit AMD- und Hyper-V-Unterstützung

| Autor: Stephan Augsten

Die Virtualisierung mit dem Android Emulator funktioniert jetzt auch in der Stable-Version unter AMD- und Hyper-V-Architekturen.
Die Virtualisierung mit dem Android Emulator funktioniert jetzt auch in der Stable-Version unter AMD- und Hyper-V-Architekturen. (Bild: Google)

Unter Microsoft Windows arbeitete der Android Emulator bislang nur mit Intel-Prozessoren. AMD- und Hyper-V-Support ließ die Testumgebung bislang missen, doch das ändert sich mit dem neuen, bereits erhältlichen Release.

Mit der neuesten, bereits verfügbaren Version des Android-Emulators ist es möglich, x86-basierte Android Virtual Devices (AVD) auf Computern mit AMD-Prozessoren auszuführen. Damit sind App-Entwickler unter Windows 10 und Hyper-V nicht mehr auf reine Hardware-Beschleunigung angewiesen. Google erwähnt in der Produktankündigung lobend eine neue API für die Microsoft Windows Hypervisor Platform (WHPX) sowie aktuelle Open-Source-Beiträge von Microsoft.

Bislang war die AMD- und Hyper-V-Unterstützung als Vorschau in der Canary-Version v27.3.8 verfügbar. Auf Rechnern mit der x86-Architektur von Intel verwendet der Android Emulator standardmäßig weiterhin den Hypervisor Intel HAXM, da dieser laut Google die beste Emulationsleistung bietet.

Im Zuge der Emulator-Aktualisierung hat Google nach eigenen Angaben auch das Laden von Emulator-Snapshots für Entwickler, die den Intel Hardware Accelerated Execution Manager (HAXM) verwenden, zusätzlich beschleunigt. Das neueste Intel HAXM v7.2.0 lässt sich über den Android SDK Manager aktualisieren.

Bei der App-Entwicklung unter Linux und macOS ändert sich nichts bzw. nicht viel: Unter Linux wird die Virtualisierung über den nativen KVM-Hypervisor (Kernel-basierte Virtual Machine) realisiert. Für OS X v10.10 Yosemite und höher verwendet der Android Emulator standardmäßig das eingebaute Hypervisor.Framework und greift alternativ auf den Intel Hardware Accelerated Execution Manager (HAXM) zurück. Auf beiden Plattformen sind allerdings eine neue Snapshots-Benutzeroberfläche sowie Verbesserungen in Bezug auf Leistung, Zuverlässigkeit und Ressourcenverbrauch zu erwarten.

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