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Mehr Datenschutz, faltbare Displays, Machine Learning und mehr Android 10 – die Neuerungen für Entwickler

| Autor / Redakteur: Thomas Joos / Stephan Augsten

Mit Android 10 veröffentlichte Google vergangene Woche die neue Version seines Betriebssystems für Smartphones, Tablets und andere Geräte ein. Die neue Version betrifft auch Entwickler. Wir zeigen, was wichtig ist.

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Mit Android 10 werden auch „Foldables“ wie das Galaxy Fold besser unterstützt.
Mit Android 10 werden auch „Foldables“ wie das Galaxy Fold besser unterstützt.
(Bild: Samsung)

Android 10 beinhaltet einige Änderungen, die auch für Entwickler besonders wichtig ist. In der neuen Version werden beispielsweise faltbare Displays besser unterstützt. Das betrifft natürlich die meisten Apps, die auf kleineren Displays genauso laufen müssen wie auf aufgeklappten Displays.

Android 10 ermöglicht auch Multitasking über App-Fenster hinweg. Dazu kommt die Bildschirmkontinuität für den Übergang einer App zwischen gefaltetem und ausgeklapptem Modus. Es ist daher sinnvoll, dass Entwickler rechtzeitig sicherstellen, dass ihre Apps für Geräte wie das Samsung Fold kompatibel sind und das Aufklappen des Displays unterstützen.

Android 10 bietet darüber hinaus die Unterstützung für 5G, Live Caption zur automatischen Wiedergabe von Untertiteln und intelligente Antwortvorschläge, die maschinelles Lernen nutzen. Auch dunkle Themen und Gestennavigation wird unterstützt. Diese Bereiche müssen natürlich ebenfalls getestet werden. Die neue Version unterstützt darüber hinaus auch 5G, was für viele Apps ebenfalls wichtig ist, da Daten schneller geladen werden können.

Änderungen gibt es außerdem beim Datenschutz. So erhalten Benutzer die Möglichkeit zu steuern, dass Apps nur den Standort verwenden dürfen, während die Anwendung geöffnet ist. Generell bietet Android 10 mehr Einstellungsmöglichkeiten, inklusive strengerer Berechtigungen und Einschränkungen. Die Geräteverfolgung kann eingeschränkt werden, genauso wie das Problem, dass Anwendungen im Hintergrund unerwartet in den Vordergrund treten können. Android 10 unterstützt auch Project Mainline. Damit lassen sich Geräte direkt aus Google Play aktuell halten.

Android 10 wird zunächst auf Pixel-Geräte verteilt, aber die Geräte anderer Hersteller erhalten das Update auch, sobald die Pixel-Geräte versorgt wurden. Der Android 10-Quellcode wurde für das Android Open Source Project (AOSP) freigegeben.

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Über den Autor

 Thomas Joos

Thomas Joos

Freiberuflicher Autor und Journalist