Suchen

Dialog-gestützte Benutzerführung Alexa, Cortana und Siri wecken Experimentierfreude

| Autor: Stephan Augsten

Sprachassistenten wie Alexa, Cortana und Siri führen dazu, dass in der Kundenkommunikation immer häufiger sprachgestützte Benutzerschnittstellen zum Einsatz kommen. Dies ist eine Erkenntnis aus dem aktuellen Thoughtworks Technology Radar.

Firmen zum Thema

Im Technology Radar scannt ThoughtWorks wichtige Trends für Entwickler und andere IT-Spezialisten.
Im Technology Radar scannt ThoughtWorks wichtige Trends für Entwickler und andere IT-Spezialisten.
(Bild: ThoughtWorks)

Im Technology Radar bewerten die IT-Consultants von ThoughtWorks zweimal jährlich die neuesten Trends aus den Bereichen Softwareentwicklung und Geschäftsstrategie. Aktuelle Hype-Themen sind demnach dialogorientierte Benutzerschnittstellen (Conversational UI) und Intelligence as a Service, Entwickler-Erlebnis und -Zusammenarbeit (Developer Experience), die Zunahme an PaaS-Angeboten und die Ausbreitung von Python.

Trend #1 – Conversational User Interfaces (UI) und Natural Language Processing

Conversational UI deckt laut ThoughtWorks bereits ein breites Spektrum ab. Die Berater denken dabei unter anderem an intelligente Chat-Bots, die Bedeutungen durch natürliche Spracherkennung verstehen. Aktuell ist knapp ein Drittel der Führungskräfte der Meinung, dass Spracherkennung die verbreitetste KI-Technik in ihrem Unternehmen ist. ThoughtWorks richtet den Blick bereits in die Zukunft der Conversational UI und erwartet eine multimodale Interaktion mit der Integration von Gestik, Mimik und Berührung.

Trend #2 – Intelligence as a Service

Sprach-, Stimm- und Bilderkennung sowie Deep Learning haben in jüngster Vergangenheit große Fortschritte gemacht. Intelligence als Service könnte ThoughtWorks zufolge auch einen geschäftlicher Mehrwert für Unternehmen bedeuten.

Trend #3 – Developer Experience soll Talente locken

War bisher noch die Nutzererfahrung (User Experience) ein Treiber für Technologieprodukte, beginnt nun das Buhlen um die besten IT-Talente: die Developer Experience rückt laut ThoughtWorks mehr in den Fokus. Der Trend geht dahin, dass Unternehmen Angebote in der Cloud danach beurteilen, wie nahtlos die Zusammenarbeit der Software-Entwickler darüber klappt, ob sie APIs als Produkte werten und wie einfach man Teams zusammenstellen kann, die in ihrer Arbeit auf Produktivität fokussiert sind.

Trend #4 – Zunahme an Plattformen

Aktuelle Cloud-Plattformen setzen auf eine Self-Service-API mit Team-orientierten Tools wie Docker, Kubernetes und DCOS. Mehrere bedeutende Firmen haben laut ThoughtWorks aufgezeigt, dass der Aufbau der passenden Plattform wichtige Vorteile mit sich bringt. Ein Vorbild sei Amazon mit AWS-Infrastruktur-Plattformen.

Trend #5 – Allgegenwärtiges Python

In der Vergangenheit haben den Beratern zufolge wenige Unternehmen mit der Programmiersprache Python gearbeitet. Aktuelle KI-Trends seien aber ein Beleg für die Reife von Python 3. Architektur-Ansätze wie Microservices und Container sorgten dafür, dass sich Python im Ökosystem der Programmiersprachenimmer mehr durchsetzt. Python könne die geteilte Welt der Datenanalysten und Entwickler in den Unternehmen zusammenbringen und sich als gemeinsame Sprache für Modelling und Research sowie für die finale Bereitstellung der Software etablieren.

Artikelfiles und Artikellinks

(ID:44609003)

Über den Autor

 Stephan Augsten

Stephan Augsten

Chefredakteur, Dev-Insider