2. Auflage der Global Development Study 2018

Akzeptanz von Low Code und No Code

| Redakteur: Stephan Augsten

Evans Data hat einige Ergebnisse zu Low- und No-Code-Strategien aus der Global Development Survey 2018 kompakt aufbereitet.
Evans Data hat einige Ergebnisse zu Low- und No-Code-Strategien aus der Global Development Survey 2018 kompakt aufbereitet. (Bild: Evans Data)

Low-Code- und No-Code-Plattformen sind bei Software-Entwicklern zwar sehr verbreitet, werden aber nicht so häufig genutzt. Dies zeigt die „Global Development Study“ von Evans Data, deren Ergebnisse halbjährlich veröffentlicht werden.

Vier Fünftel der Entwickler nutzen bereits Low-Code- oder No-Code-Development-Plattformen in ihrem Arbeitsalltag. Der Anteil entsprechender Lösungen an der täglichen Arbeitszeit beläuft sich bei 73 Prozent der Entwickler aber auf nicht einmal die Hälfte. Gerade einmal zwei Prozent der Befragten vertrauen ausschließlich auf Low- oder No-Code-Plattformen.

Für diese Erkenntnisse hat Evans Data zwischen August und September 2018 über 1.400 Entwickler weltweit befragt, die Ergebnisse der Umfrage fließen alle sechs Monate in die 220 Seiten zählend „Global Development Study“ ein. Evans Data deutet die Ergebnisse so, dass Low Code und No Code trotz des Hypes und positiver Marktprognosen den Geschmack vieler Entwickler nicht treffen.

Janel Garvin, CEO von Evans Data, verweist auf deklarative, visuelle Tools, wie sie vor 25 Jahren entstanden sind: „Wenn die Vergangenheit ein Indikator für die Zukunft ist, dann ist es unwahrscheinlich, dass es gelingt, eine beträchtliche Anzahl ungeschulter Amateur-Entwickler zu schaffen.“ In der Zwischenzeit nähmen die eigentlichen Entwickler das Konzept oder die Tools nicht an.

Anbieter von Low-Code-Tools wollen allerdings auch nicht zwingend Semi-professionelle Nutzer ansprechen, sondern sehen Potenzial in der Wartungsfreiheit. Verwenden Entwickler solche Umgebungen, dann tun es die meisten aus Kostengründen (12,4 Prozent). Jeder neunte Low- oder No-Code-Nutzer glaubt an eine bessere Produktivität, weitere 10,5 Prozent denken, dass es die Bereitstellung erleichtert.

Weitere interessante Zahlen finden Interessierte direkt in der Evans Data Global Development Study 2018, Vol. 2.

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