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GULP-Umfrage zur Zukunft der Projektarbeit Agile Projektmanagement-Methoden besonders wichtig

| Redakteur: Stephan Augsten

Freiberufler und Festangestellte sind gleichermaßen überzeugt davon, dass Projektarbeit kurz- bis mittelfristig agiler wird. Zu diesem Schluss kommt der Personaldienstleister GULP mit Blick auf das „New Work Kompendium“ – eine Umfrage, an der sich erstmals neben Freelancern auch Festangestellte beteiligen durften.

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Projektmanagement-Methoden werden auch künftig agiler, meinen je 80 Prozent der von GULP befragten Angestellten und Freiberufler.
Projektmanagement-Methoden werden auch künftig agiler, meinen je 80 Prozent der von GULP befragten Angestellten und Freiberufler.
(Bild gemeinfrei: geralt / Pixabay )

Der Wunsch nach Flexibilität und einer besseren Work-Life-Balance sind der Grundstein für die Idee der „New Work“. Und tatsächlich wünschen sich immer mehr Festangestellte die Flexibilität eines Freiberuflers, sagt GULP. Das „New Work Kompendium“ lässt aber auch Rückschlüsse auf IT- und Projektarbeit zu.

Je vier Fünftel der befragten Freiberufler und Festangestellten stimmten der Annahme zu, dass Projektarbeit zukünftig agiler wird. Doch neben der steigenden Agilität werden die Projekte auch immer komplexer. Dies gaben im Schnitt 76 Prozent der Umfrageteilnehmer an. Als logische Schlussfolgerung der beiden vorangehenden Punkte werden laut 70 Prozent der ausgewerteten Antworten klassische Abteilungsstrukturen immer mehr durch Projekt-basierte und -orientierte Teams abgelöst.

In Sachen Skills sehen die Befragten die Themen Datensicherheit und Cloud mit über 80 Prozent als wichtigste Kompetenzen für die Zukunft. Auch in Sachen agile Projektmanagement-Methoden sehen viele Befragte enorme Wichtigkeit. Hierbei unterscheiden sich die Antworten von Freelancern und Festangestellten kaum, bei anderen Themen, beispielsweise Datenbanken, gehen die Meinungen jedoch stark auseinander. Diese werden bei Festangestellten weitaus höher gehandelt als bei Freelancern. Den Bereich KI erachten 65 Prozent der Festangestellten und 53 Prozent der Freelancer als besonders wichtig.

Um eine umfassende Zukunftsprognose abgeben zu können, müssen auch die zukunftsträchtigen Branchen für IT- und Engineering-Experten herausgestellt werden. Als alleiniger Spitzenreiter der Umfrage steht der Sektor IT & Software mit 82,73 Prozent bei Festangestellten und 67,93 Prozent bei Freelancern fest. An zweiter Stelle sehen Arbeitnehmer die Automotive-Branche, wohingegen Selbstständige den Banken- & Finanzsektor als potenziellen Absatzmarkt ausmachen. Ebenfalls gut wurden die Bereiche Telekommunikation, Verkehr, Transport & Logistik sowie Versicherungen eingeschätzt.

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