Sage zu Continuous Integration Agile Methoden liegen im Trend

Autor / Redakteur: Martin Hensel / Stephan Augsten

Laut Sage hat das Wasserfall-Prinzip in der Software-Entwicklung bald ausgedient. Agile Methoden wie Continuous Integration kommen immer häufiger zum Einsatz. Software wird dabei in kleinen Schritten kontinuierlich erweitert und verbessert.

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Oliver Henrich, Vice President Product Engineering von Sage
Oliver Henrich, Vice President Product Engineering von Sage
(Bild: Sage)

Wie das Unternehmen berichtet, bietet agile Software-Entwicklung klare Vorteile gegenüber der klassischen Wasserfall-Methode, bei der Programmierer monatelang auf den Launch einer neuen Version hinarbeiten. Immer öfter kommt stattdessen Continuous Integration (CI) zum Einsatz. Hier wird kontinuierlich an der Software gearbeitet, was schmalere Releases mit weniger Features („Soft Launch“) bedeutet. Allerdings stehen den Nutzern neue Funktionen früher als bei herkömmlichen Entwicklungsmethoden zur Verfügung („Continuous Delivery“).

Sage betont, dass Kunden zusätzlich von höherer Software-Qualität profitieren. Bei der klassischen Variante werden viele Komponenten zu einem Build zusammengefügt und danach getestet. Dementsprechend umfangreich fallen Fehlersuche und -behebung aus. Bei CI erfolgen Entwicklung und Tests dagegen in kleinen Einheiten, die am Ende eines Arbeitstages in Repositories zur Versionskontrolle eingecheckt werden. Die so erzeugten Nightly Builds werden dann automatisiert getestet, Fehler lassen sich schnell und zeitnah korrigieren.

DevOps und Projekte im Fokus

CI und CD stehen laut Sage in engem Zusammenhang mit DevOps. Die Vernetzung aller beteiligten Abteilungen, Prozessoptimierung und verkürzte Entwicklungszyklen sind wichtige Hebel, um die Customer Experience zu verbessern und für eine höhere Kundenbindung zu sorgen. CI erhält durch den Trend zur agilen Software-Entwicklung Auftrieb – bei Methoden wie etwa Scrum erfolgen Planung und Programmierung ebenfalls in kleinen Einheiten, die täglich im Team evaluiert werden.

Auch für Entwickler- und Projektmanagement-Teams bietet CI in Verbindung mit agilen Development-Prozessen Vorteile: So sind sie durch das Denken und Planen in kleinen Programmiereinheiten wesentlich flexibler und können häufiger Änderungen am Code vornehmen. Die permanente Abstimmung sorgt zudem dafür, dass alle Beteiligten stehts auf dem aktuellen Stand sind und Feedback erhalten. Dies fördert unter anderem Qualitätsbewusstsein, eine zielorientierte Unternehmenskultur und die Zufriedenheit im Team. Voraussetzung sind allerdings eine ausgeprägte Kommunikationskultur, ausgeprägtes Fachwissen und zusätzlich Soft Skills, wie etwa Einfühlungsvermögen und Kreativität.

„Software-Projekte sind hochkomplexe Vorhaben, in die viele Mitarbeiter involviert sind und die hohe Anforderungen erfüllen müssen – vor allem was die Qualität und die Einhaltung von Lieferterminen betrifft. Agile Methoden wie CI und CD erhöhen die Flexibilität, reduzieren die Komplexität und helfen den Entwicklern, den steigenden Anforderungen gerecht zu werden“, erklärt Oliver Henrich, Vice President Product Engineering von Sage.

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