AppDynamics über sichere und nutzerfreundliche Apps 5 Tipps für User Experience und Sicherheit im Einklang

Redakteur: Stephan Augsten

Anwender stellen an Apps und Software große Ansprüche. Neben einer guten User Experience müssen Unternehmen aber auch die Anwendungssicherheit gewährleisten. AppDynamics hat fünf Tipps dafür, wie sich User Experience und Anwendungssicherheit vereinbaren lassen.

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Um Anwender nicht zu verprellen, sollte Software grundlegend sicher sein und eine gute Nutzererfahrung bieten.
Um Anwender nicht zu verprellen, sollte Software grundlegend sicher sein und eine gute Nutzererfahrung bieten.
(© Tierney - stock.adobe.com)

Täglich genutzte Anwendungen sollten leicht zu handhaben sein und schnell reagieren. Da sich die Gewohnheiten und Anforderungen der Nutzer aber fortwährend ändern, müssen Unternehmen auch darauf reagieren.

Gleichzeitig erwarten viele Endnutzer, dass ihre Anwendungen und Services grundlegend sicher sind. Sobald sich eklatanten Sicherheitslücken auftun, verschreckt das die Nutzer genauso wie eine schlechte User Experience (UX).

AppDynamics hat deshalb nachfolgend fünf Tipps parat, wie Entwicklerteams ihre Anwendungen absichern können, ohne die User Experience einzuschränken.

  • 1. Die Abstimmung aller beteiligten Bereiche und Teams ist entscheidend, da Silos in der IT kontraproduktiv sind, wenn es um eine funktions- und bereichsübergreifende Arbeitsweise geht – insbesondere dann, wenn Sie schnell und flexibel vorgehen müssen. Verzichten Teams auf DevSecOps-Modelle, so besteht die Gefahr, dass sie den Sicherheitsaspekt vernachlässigen. Dies wiederum kann zu Verzögerungen und Spannungen innerhalb der Teams führen. Gleichzeitig bleiben Führungskräfte außen vor - diese gilt es in die Prozesse zu integrieren.
  • 2. Verantwortliche Teams stehen unter zunehmendem Druck, die perfekte Balance zwischen User Experience und Sicherheit aufrechtzuerhalten. Sicherheit sollte während der Anwendungsentwicklung eine hohe Priorität genießen. Konzepte wie zum Beispiel DevSecOps binden das verantwortliche Sicherheitsteams in den gesamten Zyklus mit ein. Codes lassen sich regelmäßiger testen, wodurch die Sicherheitsexperten Fehler und Schwachstellen schneller finden und beheben können – noch bevor die User Experience dadurch beeinträchtigt wird.
  • 3. So sicher die Verwendung von Passwörtern ist: Sie stellen nicht nur eine Hürde für die optimale User Experience dar, sondern verursachen erhebliche Support-Kosten zum Beispiel im Falle eines Zurücksetzens. Der Wunsch nach einer passwortlosen Welt steigt. Der Einsatz von neuen, fortgeschrittenen Security Tools, die beispielsweise auf KI basieren, können dabei helfen, die User Experience zu verbessern, indem sie Sicherheitsbedrohungen analysieren und wichtige Insights zu sicherheitsrelevanten Entwicklungen liefern. Da auch Cyberkriminelle den technologischen Fortschritt nutzen, ist es umso wichtiger, auf dem neuesten Stand der Entwicklungen zu bleiben.
  • 4. Wir befinden uns in einer Welt, in der wir Risiken eingehen und gleichzeitig akzeptieren müssen, dass Probleme auftreten werden. Wichtig hierbei ist: Diese Probleme müssen schnell identifiziert und behoben werden. Mit den richtigen Tools lassen sich Systeme effizienter verwalten, Operations-Prozesse automatisieren und Schwierigkeiten schneller aus der Welt schaffen. Ein solcher Site-Reliability-Engineering-Ansatz hilft nicht nur intern, sondern stärkt das Vertrauen auf Seiten der Kunden.
  • 5. Moderne Anwendungen bedürfen einer Sicherheit, die direkt in ihnen eingebettet ist und nicht um sie herum gebaut wird. Sicherheit sollte unabhängig davon sein, wo die Anwendung läuft. Darüber hinaus muss sie kontinuierlich und automatisiert anpassbar sein, da Anwendungen ebenso dynamisch sind und sich aufgrund von sich verändernden Anforderungen ebenfalls verändern.

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